«Im Ausland wurde mir bewusst, wie schön die Schweiz ist»

Sechs Jahre war sie in San Francisco, seit vier Jahren nun in Klosterneuburg in der Nähe von Wien: Lucie Hippenmeyer aus Münchenstein (BL) lebt schon seit vielen Jahren im Ausland. Doch je mehr die Zeit vergeht, desto mehr sehnt sie sich nach der Schweiz.

Lucie Hippenmeyer aus Münchenstein, Baselland, trägt ein rotes T-Shirt. Sie posiert vor einer lebensgrossen Holzfigur mit einem roten Topf auf dem Kopf.
Bildlegende: Trotz vielen Jahren im Ausland pflegt Lucie Hippenmeyer engen Kontakt zu ihren Liebsten in der Schweiz. zVg

Eigentlich hatte Lucie Hippenmeyer nie Mühe auszuwandern. Schon als Kind erlebte sie oft spannende Rucksackferien im Ausland: «Mein Vater war ein Abenteurer», sagt sie. «Wir waren immer mit Schlauchboot und Zelt unterwegs.»

Mit dem Mann um die halbe Welt reisen

Mittlerweile hat die 34-jährige Arztgehilfin zwei Söhne. Marlon kam in Amerika zur Welt, der 2-jährige Miro in Österreich. Ihr Mann Simon ist Neurobiologe und bekommt immer wieder interessante Forschungsangebote aus dem Ausland: «Ich wusste von Anfang an, dass ich um die halbe Welt reisen werde.»

Freunde und Familie sind wichtig

Die erste Zeit in San Francisco sei schon gewöhnungsbedürftig gewesen, erinnert sich Lucie Hippenmeyer: «In Amerika sind Freundschaften eher oberflächlich.» Seit vier Jahren lebt die Familie nun in Klosterneuburg, in der Nähe von Wien.

Schnell mal in die Schweiz fahren zu können, um ihre engsten Freunde zu besuchen, sei ein Luxus, sagt sie. Freunde und Familie bedeuten ihr sehr viel: «Die Freundschaften haben über all die Jahre gehalten. Ich freue mich, wenn ich mit meiner Familie irgendwann Mal wieder Schweizer Boden unter den Füssen habe.»

Gespielte Musik

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Pascale Folke