Maya Hadorn: Mit ganzem Herzen in Pulau Pef

Pulau Pef: So heisst eine kleine Insel in Raja Ampat, West Papua, Indonesien. Als Maya Hadorn zum ersten Mal Pulau Pef erblickte, da wusste sie, dass sie nicht wie geplant, nach drei Jahren Indonesien in die Schweiz zurückkehren konnte. Ihre einheimischen Freunde hatten ihr Ziel erreicht.

Maja Hadorn kniet mit einer Frau aus dem Nachbardorf Kabui.
Bildlegende: Inselleben: Maja Hadorn mit einer Frau aus dem Nachbardorf Kabui. zvg

Bereits wenige Monate später, im Februar 2010, konnte sie Pulau Pef für 50 Jahre pachten. Baubeginn war im Oktober des gleichen Jahres. Maya Hadorn selbst zeichnete die Pläne, entwarf die Möbel und setzte das alles zusammen mit einheimischen Handwerkern um.

Heute kann sie maximal 18 Gäste beherbergen. Doch bevor der erste Pfahl in den Boden von Pulau Pef gerammt wurde, haben die Einheimischen die Ahnen und Geister der Insel angerufen. Felsenmalereien geben Zeugnis davon, dass die Insel in einer Zeit, da die Welt noch schwarz war, also in grauer Vorzeit, bewohnt gewesen war.

Gespielte Musik

Moderation: Joëlle Beeler, Redaktion: Brigitt Flüeler