Raphael Kunz: Ein Emmentaler mit Style in Gangnam, Seoul

Nach dem Bachelor an der Uni Zürich zog es Raphael Kunz für den Master nach Seoul, und nicht an eine der renommierten Universitäten in den USA. Südkorea fasziniert den Burgdorfer, seit er vor ein paar Jahren durch einen Sprachaufenthalte in Australien viele Südkoreaner kennen gelernt hat.

Raphael Kunz auf einer Studienreise nach Jeonju, einer Provinzstadt ausserhalb Seouls, mit einem traditionellen koreanischen Fächer in der Hand.
Bildlegende: Raphael Kunz auf einer Studienreise nach Jeonju, einer Provinzstadt ausserhalb Seouls, mit einem traditionellen koreanischen Fächer in der Hand. ZVG

Seit zwei Jahren lebt Raphael Kunz in Seoul, genauer im Stadtteil Gangnam. Gangnam braucht er seit dem Hit des südkoreanischen Rappers Psy nicht mehr zu buchstabieren. Wird er von Freunden aus der Schweiz auf den Song angesprochen, amüsiert sich Raphael Kunz immer wieder. Denn der übersetzte Songtext nimmt das Quartier Gangnam und die ein bisschen reicheren Bewohner auf die Schippe.

Raphael Kunz ist aber nicht etwa ein reicher Student: Seine Einzimmerwohnung sei winzig, sagt der Student der Politikwissenschaften und schaue er aus dem Fenster, sehe er an die nächste Hausmauer. Noch mindestens zwei Jahre wird Raphael Kunz in Seoul bleiben. Die südkoreanische Lebensweise hat er voll und ganz übernommen: Zum Frühstück gibt es Reis und auch sonst ernährt sich Raphael Kunz ausschliesslich koreanisch: «Die koreanische Küche ist geschmacklich extrem interessant.»  

Gespielte Musik

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Regula Zehnder