Roman Hangartner: «Cottbus ist eine verstaubte Perle»

Eine Autostunde südlich von Berlin und wenige Kilometer von der polnischen Grenze entfernt, liegt Cottbus. Die Stadt aus der ehemaligen DDR ist seit einem Jahr die neue Heimat von Roman Hangartner. Auch wenn die Cottbuser nicht so ein redseliges Volk sind: der Ostschweizer ist angekommen.

Roman Hangartner mit Töchtern.
Bildlegende: In Cottbus angekommen: Roman Hangartner und seine Töchter. zvg

Trotz schlechter wirtschaftlicher Lage, hat sich Roman Hangartner eine Existenz aufgebaut. Der Deutschlehrer unterrichtet Fremdsprachige und betreut Langzeitarbeitslose: «Es ist wichtig, diesen Leuten eine Perspektive zu geben.» Der 49-Jährige ist der Liebe wegen nach Cottbus ausgewandert: «Die Cottbuser sind eigen, aber ich mag ihre Art. Ich bin der Schweizer Ossi hier.»

Wohnen wie zu DDR Zeiten

Roman Hangartner wohnt auf dreiundsechzig Quadratmetern in einem typischen Plattenbau aus DDR Zeiten. Die Stadt nahe der polnischen Grenze ist vor allem durch das geschichtsträchtige Zuchthaus bekannt. Während der DDR Ära zählte die Haftanstalt zu den grössten DDR-Gefängnissen für politische Gefangene.

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