Sylvia Sangaré Mollet: Unruhige Zeiten in Mali

Als vor gut einem Jahr in Mali der Putsch losbrach, flüchtete Sylvia Sangaré Mollet mit ihren beiden Töchtern in die Schweiz. Nun stehen bald Präsidentschaftswahlen bevor, und die 52jährige Schweizerin lebt wieder in der malischen Hauptstadt Bamako.

Alltag in Bamako, Hauptstadt von Mali: Die Bewohner versammeln sich im Freien, um gemeinsam ein Fussballspiel im Rahmen des Africa Cups zu schauen. Die Aufnahme stammt vom 6. Februar 2013.
Bildlegende: Alltag in Bamako, Hauptstadt von Mali: Die Bewohner versammeln sich im Freien, um gemeinsam ein Fussballspiel im Rahmen des Africa Cups zu schauen. Die Aufnahme stammt vom 6. Februar 2013. Keystone

Das afrikanische Land hat Sylvia Sangaré Mollet kennengelernt, als sie während des Studiums ein Auslandspraktikum machte. Dort begegnete sie auch ihrem Mann, und die beiden haben zusammen ein Projekt für minderjährige Mädchen aufgezogen, die sich prostituieren.

«Ich schätze die Stimmung unter den Leuten hier, es werden dauernd Sprüche gemacht und es wird viel gelacht», erzählt Sylvia Sangaré Mollet, die inzwischen bereits seit 15 Jahren in Mali lebt und arbeitet. Hingegen bedauert sie, dass es kein vielfältigeres kulturelles Angebot gibt in der Millionenstadt Bamako.

Gespielte Musik

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Doris Rothen