Rassenunruhen

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Heftige Rassenunruhen im Süden der USA beschäftigen die Kennedy-Brüder. Doch noch etwas anderes erschüttert die beiden: Ihr Vater erleidet einen Schlaganfall und wird nie wieder der Alte sein.

Sommer 1961: Im Süden der USA kommt es zu heftigen Rassenunruhen. Jack setzt sich vehement für die Gleichstellung der afroamerikanischen Bürgerinnen und Bürger ein. An der Universität von Mississippi soll der erste schwarze Student, James Meredith, immatrikuliert werden. Doch er wird trotz eines Gerichtsbeschlusses von einem weissen Mob am Betreten des Universitätsgebäudes gehindert. Jack lässt Meredith eskortieren und stösst damit Governor Ross Barnett vor den Kopf. Als Barnett sich weigert, für Merediths Immatrikulation zu sorgen, droht ihm Bobby mit dem Militär.

Zu Hause bei den Kennedys fällt Joe richtiggehend in sich zusammen, nachdem ihn Jack und Bobby zum Teufel geschickt haben, weil er mit dem Mafiaboss Sam Giancana verbandelt war. Rose liest ihren Söhnen die Leviten, doch ihre Intervention kommt zu spät: Zum Schrecken aller erleidet Joe einen Schlaganfall und wird fortan weder laufen noch sprechen können. Rose ist verzweifelt. Die Hilflosigkeit ihres Mannes ruft Erinnerungen an ihre Tochter Rosemary wach, bei der Joe eine Lobotomie machen liess, die katastrophale Folgen zeitigte. Rose hat ihrem Mann die Entscheidung, die er ohne sie fällte, nie verziehen: Sie rächt sich an ihrem Gatten.