Sendungsporträt

John F. Kennedy wurde 1960 als jüngster Kandidat zum Präsidenten der USA gewählt. Doch was steckte hinter seiner Karriere? Wie funktionierte der berühmte Kennedy-Clan?

Ein Mann hält eine Rede an einem Rednerpult. Im Hintergrund ist die Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika zu sehen.

Bildlegende: Rede an die Nation: Greg Kinnear als John F. Kennedy. SRF/Muse Entertainment

Als John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas erschossen wird, hält die Welt den Atem an. An seiner Beerdigung nehmen über eine Million Menschen teil und die Trauerfeier ist ein weltweites Medienereignis. Doch wie kam es überhaupt dazu, dass ein junger Mann, der sich zunächst kaum für Politik interessierte, zum mächtigsten Mann der Welt wurde? Welche Rolle spielte sein Vater und wie sah der private Alltag des Präsidenten aus? Die kanadische Produktion «The Kennedys» zeichnet das Leben des Kennedy-Clans nach, von ihrem Aufstieg zu Beginn des 2. Weltkrieges bis zur Ermordung von Bobby Kennedy im Jahre 1968.

Preisgekrönte Mini-Serie mit hervorragenden Schauspielern

Jon Cassar, der bei der Serie Regie führte, konnte hervorragende Schauspieler für das Projekt gewinnen. Greg Kinnear gibt einen glaubwürdigen John F. Kennedy, Katie Holmes überzeugt als Jackie Kennedy und Barry Pepper als Bobby Kennedy. Wirklich herausragend aber ist der britische Schauspieler Tom Wilkinson, der den strengen Übervater Joe Kennedy Senior verkörpert.

«The Kennedys» wurde mehrfach ausgezeichnet. 2011 war die Serie für 10 Emmys nominiert, wovon sie vier gewann. Dabei hatte «The Kennedys» einen schweren Start. Zunächst war die Serie für den History Channel geplant. Nachdem aber mehrere liberale Politiker den Machern Rufmord an der Familie Kennedy vorwarfen, getraute sich ausser einem kleinen Digitalsender niemand in den USA, die Produktion auszustrahlen. In Europa waren die Berührungsängste um einiges kleiner. «The Kennedys» wurde beispielsweise von BBC gekauft. SRF zeigt die Serie als deutschsprachige Free-TV-Premiere.

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