Die Schweiz bauen: Das Wunderdorf Vrin (8)

  • Mittwoch, 15. Oktober 2014, 11:15 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 15. Oktober 2014, 11:15 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 18. Oktober 2014, 10:40 Uhr, SRF 1

Neue Architektur, gebaut aus den lokalen Baustoffen und in traditionellen Konstruktionsarten, führte in der Dorfgemeinschaft Vrin im Bünderland zu einer wirtschaftlich und sozial bedeutsamen Erfolgsgeschichte. Dieses Wunderdorf ist Mittelpunkt der achten Folge der Fernsehreihe «Die Schweiz bauen».

Das Val Lumnezia - Tal des Lichts - liegt in Graubünden. Es umfasst sieben Gemeinden. Ganz hinten im Tal liegt Vrin: Sein intakt gebliebenes Dorfbild ist auch von neuen Bauten geprägt - Bauten des dort ansässigen Architekten Gion Antoni Caminada. Innert 20 Jahren hat er eine Reihe von Bauten entworfen und realisiert: Wohn- und Bauernhäuser, das Gemeindehaus, Stallungen und eine Metzgerei, Postautogaragen und die Totenstube. Alle diese Bauten verleugnen nicht, dass sie neu sind - konstruiert aus den örtlich verfügbaren Materialien Stein und Holz, gemeinsam mit dem dortigen Handwerk.

Grundlage war eine kluge Güterzusammenlegung, Resultat ist eine solide wirtschaftliche Entwicklung, ohne das Dorfbild zu verderben. Was der Architekt gemeinsam mit den Einwohnern von Vrin erreicht hat, ist auf seine Weise einmalig - könnte aber auch für andere Gemeindewesen beispielgebend sein: ein klares Bekenntnis zu Eigenart und Respekt vor dem Überlieferten.