«Die Tudors» vom 6.1.2014

Staffel 2, Folge 11

Folge 11

König Henry VIII will noch immer die Annullierung seiner Ehe mit Katharina beim Papst durchsetzen. Als ihm die katholische Kirche diesen Wunsch verwehrt, ernennt er sich kurzerhand selbst zum Oberhaupt der Kirche Englands. Katharina wird auf Drängen Anne Boleyns vom Hofe verbannt.

Um seine Ehe mit Katharina endlich annullieren und seine geliebte Anne Boleyn ehelichen zu können, setzt König Henry alle Hebel in Bewegung. Doch der Papst ist nicht gewillt, ihm entgegenzukommen, und der Bischof warnt im Parlament vor dem Zusammenbruch der Einheit der kirchlichen Welt. Der Rat folgt seinem Vorschlag und erlaubt es dem König, sich «Oberhaupt der Kirche Englands» zu nennen, aber nur mit dem Zusatz «soweit es das göttliche Gesetz zulässt».
Henry weiss, dass dieser Zusatz eine Scheidung verhindert - er ist ausser sich und ernennt sich kurzerhand selber zum Oberhaupt der Kirche. Vergeblich versucht sein ehemaliger Vertrauter Lordkanzler Thomas More, ihn zur Vernunft zu bringen. Anne drängt Henry derweil, Katharina endlich des Hofes zu verweisen. Er schickt seinen guten Freund Charles Brandon zu Katharina in einem letzten Versuch, diese zu bewegen, ihre Königinnenwürde aus eigenem Willen niederzulegen. Sie weigert sich.
Währenddessen plant der intrigante Thomas Boleyn, der seine Tochter endlich auf dem Thron sehen will, gemeinsam mit dem reformatorischen Eiferer Thomas Cromwell, der seinen Einfluss auf den König stetig vergrössert, einen Anschlag auf den hohen Klerus.