«Die Tudors» vom 20.1.2014

Staffel 2, Folge 15

Folge 15

Als Anne ihr ungeborenes Kind verliert, scheint sich der Graben zwischen ihr und König Henry weiter aufzutun. Derweil wird die Bevölkerung des Landes dazu gezwungen, den Eid auf das neue Thronfolge-Gesetz abzulegen, das die kleine Elizabeth zur alleinigen Thronerbin macht.

Anne verliert ihr ungeborenes Kind. Henry will diese Schmach nicht öffentlich machen. Ihr Vater beschuldigt sie, zu wenig aufgepasst zu haben und setzt sie unter Druck: Er befürchtet, sie könnte die Gunst des Königs gänzlich verlieren. Henry geht immer wieder fremd. Anne, frustriert und einsam, macht sich Sorgen, dass Mary, die Tochter aus Henrys Ehe mit Katharina, ihr gefährlich werden könnte.

Im ganzen Land wird die Bevölkerung aufgefordert, den Eid auf das neue Thronfolge-Gesetz abzulegen - einzig Bischof Fisher und Thomas More, beide im Tower eingekerkert, verweigern sich standhaft. More ist auch nicht dazu bereit, den König als höchste Autorität anzuerkennen, als ihn seine Frau um der Familie willen darum bittet. Cromwell überbringt derweil Fisher den Bescheid, dass dieser vom Papst in Abwesenheit zum Kardinal gesalbt wurde. Dies hält König Henry jedoch nicht davon ab, Fisher zum Tode zu verurteilen: Er wird des Hochverrats angeklagt und geköpft. Die Hinrichtung von More scheint jetzt nur noch eine Frage der Zeit, doch der König tut sich schwer, seinen langjährigen Mentor in den Tod zu schicken. Vor einem Gericht in Westminster soll More noch eine Chance bekommen, seinen Fall vorzutragen.