Folge 25

Staffel 3, Folge 25

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In tiefer Trauer zieht König Heinrich VIII. sich zurück. Die Abwesenheit des Herrschers gefährdet die öffentliche Ordnung, die von Morden an Würdenträgern weiter erschüttert wird. Nach seiner Rückkehr hadert Henry mit der Untätigkeit der Kirchenoberen und bestimmt selbst über die Kirchendoktrin.

Der Himmel über England verdüstert sich. Sir Robert Packington, ein Freund Thomas Cromwells, wird in London auf offener Strasse erschossen. Cromwell vermutet, dass die Tat als Warnung für ihn gedacht war. Noch spekuliert er nicht über deren Hintermänner, sondern widmet sich der Suche nach einer neuen Königin für den Monarchen. König Heinrich VIII. gibt sich vollständig seiner Trauer hin und nimmt nicht mehr am Leben um ihn herum teil. Die Abwesenheit des Herrschers lässt die Ordnung mehr und mehr zusammenbrechen, weitere Morde im Herzen der Macht sind die Folge.

Der König kehrt aus seiner Isolation zurück. Seine Geduld mit den Oberhäuptern der Anglikanischen Kirche hat ein Ende. Weil diese sich nicht über ihre Grundsätze einigen können, hält Heinrich selbst die sechs grundlegenden Fragen zur Kirchendoktrin fest. Thomas Cromwell ist erschüttert, als er diese gemeinsam mit dem Kirchenoberen vernimmt. Er sieht darin eine Rückkehr zum römisch-katholischen Glauben und wähnt den gesamten Reformationsprozess gefährdet. Nicht den gewünschten Erfolg bringt auch der Versuch Sir Francis Bryans, den aufstrebenden Kardinal Reginald Pole aus der Welt zu schaffen.