Katabatischer Wind

Auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen bläst der Wind, ein Fallwind, so stark, dass dort eine Holzkirche mit Seilen befestigt werden muss, damit sie nicht vom Sturmwind weggeblasen wird.

Stürzt kalte Luft von einem Berg oder einem Hochplateau in ein tiefer gelegenes Gelände, wo deutlich wärmere Luft liegt, spricht man von katabatischem Wind. Dieser kann sehr stark werden. In der Schweiz ist vor allem der Joran bekannt, aber auch der Föhn gehört in die Gruppe der katabatischen Winde. Im Ausland ist besonders die Bora an der dalamatischen Küste bekannt, aber auch der Mistral gehört unter anderen zu der Gruppe der katabatischen Winde. Auf den norwegischen Lofoten ist der Fallwind an der Westküste so stark, dass dort eine Holzkirche gegen diesen Fallwind mit Seilen gesichert werden muss.

Autor/in: Felix Blumer, Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: SRF METEO