Arnold Schönberg: Pierrot lunaire

«Der Kammermusikverein - sonst die Stätte für schönes Können und Gönnen wurde gestern zur Stätte hässlich schrillen Streites» - schreibt ein Kritiker, nachdem er zum ersten Mal Pierrot lunaire von Arnold Schönberg gehört hatte.

Der Komponist Arnold Schönberg
Bildlegende: Der Komponist Arnold Schönberg Keystone

Er war nicht allein mit der Überforderung: denn die dreimal sieben Gedichte sollten nicht von einer Sängerin, sondern von einer Sprechstimme zum Teil gesprochen, zum Teil aber auch gesungen werden. Auch das Setting war aussergewöhnlich: am Bühnenrand stand allein die Schauspielerin, hinter ihr verdeckten Paravants den Blick auf das siebenköpfige Instrumental-Ensemble. Nur ab und zu wurde ein Dirigentenstöckchen sichtbar - und das lag in der Hand von Schönberg selbst.

Gäste: Désirée Meiser, Schauspielerin und Sängerin, und Thomas Meyer, Musikjournalist.
Gastgeberin: Gabriela Kaegi
(Erstausstrahlung: 04.11.13)

Autor/in: Gabriela Kaegi