Arnold Schönberg: Violinkonzert op. 36

Buhs und Pfiffe gab es während der Uraufführung, und der beherzte Dirigent Leopold Stokowski habe «zappelige Ladies» schulmeistern müssen. Schönbergs Violinkonzert von 1940 gilt als ungeliebtes Kind des Repertoires, das selten gespielt und noch seltener eingespielt wird.

Ist eine Korrektur fällig? Das fragt Corinne Holtz und diskutiert mit der Geigerin Bettina Boller und dem Musikwissenschaftler Patrick Müller auch die neuste Aufnahme des Konzerts - das teuflisch schwer ist und nach einem «sechsten Finger» ruft.