Claudio Monteverdi: Sechstes Madrigalbuch

 

Monteverdis neun Madrigalbücher ziehen sich als roter Faden durch sein Schaffen: In ihnen spiegelt sich fast lückenlos die musikalische Entwicklung seines Genies. Das sechste Buch aus dem Jahr 1614 ist sein persönlichstes, kündet es doch vom Verlust zweier ihm nahestehender Frauen: der eigenen Gattin Claudia (Cattaneo) und der jungen Sängerin Caterina Martinelli, die die Titelrolle in Monteverdis zweiter Oper «Arianna» hätte singen sollen, jedoch kurz vor der Premiere starb. Susanne Kübler und Karl Scheuber diskutieren mit Roland Wächter über die vorhandenen Aufnahmen.