Dimitri Schostakowitsch: Aus jüdischer Volkspoesie op. 79

Im Original waren es jiddische Texte, Gedichte zum Einschlafen, zum Trösten, für den Abschied und gegen die Kälte. Und gegen Schluss werden sie sogar keck. Wenn die Schustersfrau stolz erzählt, wie sie mit ihrem Geliebten ins Theater geht.

Dimitri Schostakowitsch zog es aber vor, in Zeiten wie den seinen, die Keule der Zensur zu umgehen. Er vertonte die Gedichte in russischer Sprache. Es gibt aber auch eine autorisierte deutsche Version davon.

Die fünf Aufnahmen, die von den beiden Gästen Markus Erni und Marc Kissoczy diskutiert werden, sind also ziemlich heterogen.

Redaktion: Gabriela Kaegi