Franz Schubert: Arpeggione-Sonate

1824 erfindet ein Wiener Geigenbauer und Tüftler ein neues Instrument: sanft und singend, aber mit kräftigen Tiefen: Der Arpeggione, eine Mischung von Cello und Gitarre. Franz Schubert schreibt daraufhin seine Arpeggione Sonate, die zwar auch gespielt wird.

Franz Schubert im Porträt
Bildlegende: Franz Schubert (Ausschnitt aus einem Ölgemälde von Anton Depauly, 1827) Wikimedia/ Friends of Music Vienna

Aber noch bevor die Noten in Druck gehen Schubert ist längst tot ist das Instrument auch schon wieder verschwunden. Seither diskutiert man darüber, ob es den Cellisten oder den Bratschisten gehört. Und mittlerweile erheben auch alle andern, Flöte, Klarinette und Kontrabass, Anspruch darauf.

In der Diskothek diskutieren die Cellistin Martina Schucan und der Pianist Oliver Schnyder.

Moderation: Gabriela Kaegi, Redaktion: Gabriela Kaegi