Franz Schubert: Arpeggione-Sonate

1824 erfindet ein Wiener Geigenbauer und Tüftler ein neues Instrument: sanft und singend, aber mit kräftigen Tiefen: den Arpeggione, eine Mischung von Cello und Gitarre.

Franz Schubert, gemalt von Wilhelm August Rieder.
Bildlegende: Franz Schubert, gemalt von Wilhelm August Rieder. Wikimedia

Franz Schubert schreibt daraufhin seine Arpeggione-Sonate, die zwar auch gespielt wird. Aber noch bevor die Noten in Druck gehen - Schubert ist längst tot - ist das Instrument auch schon wieder verschwunden.

Seither diskutiert man darüber, ob es den Cellisten oder den Bratschisten gehört. Und mittlerweile erheben auch alle andern, Flöte, Klarinette und Kontrabass, Anspruch darauf.

In der Diskothek diskutieren Martina Schucan und Oliver Schnyder.

Erstsendung: 25.04.14

Redaktion: Gabriela Kaegi