Franz Schubert: Schwanengesang D 957

Der Schwan soll beim Sterben melodische Klagelaute singen. Diese Vorstellung der Antike hat sich als Schwanengesang und letztes Werk eines Künstlers etabliert. Schuberts Schwanengesang ist als Zyklus eine Erfindung seines Verlegers, der die Lieder als «letzte Blüten» 1829 veröffentlichte.

Die heute vierzehn Lieder stammen aus Schuberts letztem Lebensjahr und handeln bei aller Gegensätzlichkeit von einer der grossen Fragen, von der fernen Geliebten. Corinne Holtz diskutiert mit der Pianistin Claudia Rüegg und dem Sänger René Perler Aufnahmen aus vier Jahrzehnten.