Georg Friedrich Händel: Serse

Das weltberühmte «Largo von Händel» steht gleich am Anfang der Oper Serse. Aber eigentlich ist es eine Arie, die so langsam gar nicht sein sollte.

Mehr noch gibt es zu erfahren über diese Oper, die seinerzeit floppte und heute zu den oft gespielten gehört: zum Beispiel, dass hier Händel das enge formale Barock-Korsett beträchtlich dehnt, neue Formen und Übergänge erfindet, und dass er ein gutes Gespür für komische Figuren hat.

Die Musikwissenschaftlerin Silke Leopold und die Geigerin Monika Baer diskutieren fünf verschiedene Aufnahmen, Gabriela Kaegi leitet das Gespräch.