Afrika – Die Zukunft

Video «Afrika - Die Zukunft» abspielen
Video nicht mehr verfügbar

Die Natur auf diesem Kontinent hat sich in den letzten 50 Jahren stärker verändert als in den zwei Millionen Jahren davor. Der Landschaft- und Klimawandel stellt die Tiere vor neue Herausforderungen. Und Afrikas Bevölkerung wächst fast doppelt so schnell wie der Rest der Weltbevölkerung.

Was also wird aus Afrikas Wildnis? Dieser Frage geht Sir David Attenborough in «Afrika – Die Zukunft» nach und begegnet dabei Menschen, die sich dem Schutz der bedrohten Tiere und Landschaften verschrieben haben.

Wilderei auf Nashörner hat stark zugenommen

Tierarzt Matthew Mattinda arbeitet für das «Lewa Wildlife Conservancy» in Kenia. In diesem Naturpark werden verletzte Spitzmaulnashörner aufgenommen und gepflegt. Es gibt kaum noch wilde Spitzmaulnashörner und die wenigen die es gibt, stehen unter bewaffnetem Schutz. Die Wilderei auf Nashörner hat in den letzten fünf Jahren stark zugenommen.

Attenborough trifft den jungen Massai Olubi. Früher machte Olubi jagt auf Löwen, heute beschützt er sie. Zusammen mit anderen Massai-Kriegern und der Biologin Stephanie Dolrenry stattet er die Raubkatzen mit Funksendern aus. So können die Dorfbewohner ihr Vieh rechtzeitig in Sicherheit bringen, wenn sich ein Löwe nähert.

Neue Strasse hindern die Wanderung der Tiere

In Ostafrika machen den Elefanten neu gebaute Strassen zu schaffen. Für die Dickhäuter unüberwindbare Schranken. Sie hindern die Tiere daran, auf ihrer Nahrungssuche weite Strecken zurückzulegen. In Kenia ermöglichen nun Unterführungen, dass die Tiere ihre Wanderung fortsetzen können.

Insgesamt elf Länder Afrikas arbeiten am wohl grössten gemeinsamen Projekt zur Eindämmung der fortschreitenden Wüste. Geplant ist ein Baumgürtel quer durch all diese Länder. Eine Baummauer von 8000 Kilometern, die auch bewässert werden will. Keine einfache Aufgabe, aber ein Anfang.