Folge 2: Von Marree bis Canberra

  • Freitag, 10. Juni 2016, 21:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 10. Juni 2016, 21:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 11. Juni 2016, 5:45 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 12. Juni 2016, 14:10 Uhr, SRF 1

In der zweiten Folge besucht Sven Furrer die Clayton Station. Die typisch australische Rinderfarm hat die Fläche des Kantons Tessin. Früher bewirtschaftete die Familie Oldfield ihre Farm fast ausschliesslich auf dem Rücken von Pferden.

Darum halten Vater Shane und Sohn Clayton noch eine Herde halbwilder Pferde – «aus Sentimentalität», wie Shane Oldfield sagt. Sven Furrer hilft mit, die Herde zusammenzutreiben. Als «Benzin-Cowboy» ist er auf dem Motorrad unterwegs, ein wildes Abenteuer mitten im Outback.

Nach zehn Tagen Reise durch das Outback erreicht Sven Furrer die Südküste. Obwohl er sich den Abwegen verschrieben hat, kann er diesem australischen Klischee nicht widerstehen: Er will einmal im Leben auf einer Welle ins Glück surfen. Er sucht einen Surflehrer und findet zufällig Daniel «DJ» Skinner, einen sympathischen Kauz ohne festen Wohnsitz. Daniel lebt den Traum der grossen Freiheit, übernachtet am Strand und zeigt Sven Furrer, wie er das Glück auf der perfekten Welle findet.

In der Millionenstadt Melbourne lernt Sven Furrer eine ganz andere Seite des roten Kontinents kennen, modern und urban. Er hat mit der Künstlerfamilie Nelson abgemacht. Tochter Olympia spielt Geige im Jugendorchester und Mutter Polixeni Papapetrou ist eine berühmte Fotokünstlerin. Sven Furrer begleitet sie in eine Kunstdruckerei, wo sie versucht, ein Portrait ihrer Tochter auf Glas zu drucken. Sie erzählt, warum sie das zerbrechliche Medium Glas so fasziniert. Es erinnert sie an die eigene Zerbrechlichkeit. Polixeni Papapetrou ist unheilbar krank, aber sie bewältigt ihr Schicksal voller Mut und viel Lebenswillen.

Erstausstrahlung: 28. November 2014

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