Q'eswachaka – Die letzte Hängebrücke der Inkas

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Im peruanischen Andenhochland entsteht jedes Jahr eine Brücke neu. Nur aus Gras gemacht, geflochten von den Frauen und an der vorgesehenen Stelle verbunden durch die Männer, ganz nach alter Inka-Tradition. Nur so können die Menschen den reissenden Fluss Aputrimac gefahrlos überqueren.

Etwa 1000 Frauen, Männer und auch Kinder kommen aus den umliegenden Dorfgemeinschaften zusammen, um sich jedes Jahr wieder gemeinsam dieser traditionellen Aufgabe zu stellen. Drei Tage lang flechten und knüpfen sie, setzen sich Gefahren aus und beschwören so jährlich aufs Neue ihren Zusammenhalt und ihre Gemeinschaft. Sobald die Brücke fertiggestellt ist, wird dies mit einem grossen Fest und der Weihung der Brücke durch Priester gefeiert. Die alte Tradition wurde von der Unesco im Jahr 2013 zum immateriellen Kulturerbe erklärt.