Fidel Castro – Ein Leben für die Revolution

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Fidel Castro hat Generationen amerikanischer Präsidenten überlebt, sowjetische Generalsekretäre, CIA-Direktoren, Attentäter. Nun starb er im Alter von 90 Jahren. Er wurde bewundert, gehasst, war eine lebende Legende. Doch wer war Fidel Castro wirklich? Eine Annäherung.

Ein Film von Stephan Lamby und Volker Skierka

Der Dokumentarfilmer Stephan Lamby und der Buchautor Volker Skierka («Fidel Castro. Eine Biographie») haben ein aufwendig recherchiertes Psychogramm des kubanischen Revolutionärs verfasst. Detailgenau schildern sie, wie der kubanische Revolutionär historische Augenblicke erlebt hat: Von der Ermordung John F. Kennedys, über spannungsgeladene Besuche in New York und Moskau, bis zum Tod von Che Guevara. Darüber hinaus haben sie den Fidel Castro der Vergangenheit beobachtet. Fidel Castro war stets ein politischer Überlebenskünstler – bis zu seiner schweren Krankheit und der Machtübergabe an seinen Bruder Raúl.

Zu den Interviewpartnern der Dokumentation zählen unter anderem Castros grosse Liebe Natalia Revuelta, ihre gemeinsame Tochter Alina, Castros früherer Kampfgefährte Huber Matos, Michail Gorbatschow, ex US-Aussenminister Henry Kissinger, der ehemalige deutsche Botschafter auf Kuba Bernd Wulffen, der frühere Che Guevara-Freund Jean Ziegler, der Schriftsteller Norberto Fuentes, so wie Che Guevaras Tochter Aleida. Für viele ist Castro ein Symbol politischer Unabhängigkeit, von Durchhaltevermögen. Andere erkannten in ihm nur noch ideologische Erstarrung. Jedoch: Von Kritikern hatte sich Castro nie sonderlich beeindrucken lassen. Die Geschichte, die der Film von Stephan Lamby und Volker Skierka erzählt, ist gleichermassen Weltgeschichte wie Castros Lebensgeschichte.