Forbidden Voices - Gegen Zensur und Unterdrückung

Video «Forbidden Voices - Gegen Zensur und Unterdrückung» abspielen
Video nicht mehr verfügbar

Ihre Stimmen werden unterdrückt, verboten und zensiert. Doch die weltbekannten Bloggerinnen Yoani Sánchez, Zeng Jinyan und Farnaz Seifi lassen sich von ihren diktatorischen Regimen nicht einschüchtern. In Kuba, Iran und China bringen sie mit ihren Blogs das staatliche Informationsmonopol ins Wanken.

Kuba: Yoani Sánchez

Yoani Sánchez ist die erste Kubanerin, die unter ihrem richtigen Namen mithilfe ihres Blogs das Regime kritisierte und damit auch Fidel Castro provozierte. Ihre Millionenleserschaft und ihr furchtloses Engagement machen die mutige Aktivistin zu einer der bekanntesten Bloggerinnen der Gegenwart. Yoani setzt sich vehement für Meinungs- und Pressefreiheit in Kuba ein, obwohl die Regierung versucht, sie mit Gewalt zum Schweigen zu bringen. Sie riskiert dabei ihr Leben.

Iran: Farnaz Seifi

Die Iranerin Farnaz Seifi ist eine Internet-Pionierin ihres Landes und kämpft mit ihrem Blog und politischen Kampagnen gegen die extreme Diskriminierung der iranischen Frauen und den unmenschlichen Fundamentalismus im Iran. Das Regime zensurierte ihren Blog und verhaftete die Aktivistin. Farnaz blieb einzig die Flucht ins Exil, von wo aus sie ihren Kampf unermüdlich weiterführt.

China: Zeng Jinyan

Die chinesische Menschenrechtsaktivistin Zeng Jinyan prangert mit ihrem Engagement im Internet die Menschenrechtsverletzungen in China an und kämpft für die Freilassung ihres gefangenen Mannes, des Bürgerrechtlers Hu Jia. Jinyan steht dafür seit über vier Jahren mit ihrer kleinen Tochter in ihrer Wohnung unter Hausarrest. Sie engagiert sich selbst aus der Gefangenschaft für ihre Forderungen

Die drei Protagonistinnen stammen aus unterschiedlichsten Ländern, doch ihre Anliegen und ihre Ziele sind dieselben. Sie stellen aus ihrer ganz persönlichen Sicht politische und gesellschaftliche Forderungen, drücken in ihren Blogs aber auch ihre Verletzlichkeit und Ängste aus. Sie setzen sich mit ihren virtuellen Stimmen und in ihrem Alltag für Menschenrechte, Pressefreiheit und demokratische Grundrechte ein, auch wenn sie dabei drakonische Strafen und sogar ihr Leben riskieren. Die Bloggerinnen geben trotz aller Repressalien und zeitweiliger Rückschläge nicht auf.

Webdok «Forbidden Voices»: Weitere Informationen und Hintergründe