Ménage à trois - Ein Haushalt zu dritt

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Rudolf ist 86 und ziemlich verzweifelt, nachdem seine Frau gestorben ist. Schweren Herzens entschliesst er sich, in eine Alterswohngemeinschaft zu ziehen. Dort trifft er auf Pauline und Therese, zwei 86jährige Frauen, die seit zehn Jahren zusammen wohnen.

Rudolf Buth, 86, hält die Einsamkeit nicht mehr aus. Der Witwer entschliesst sich, seine Wohnung, in der er 45 Jahre gelebt hat, aufzugeben und sich eine neue Bleibe zu suchen. Pauline Pappert und Therese Heinze, beide ebenfalls 86, wohnen seit zehn Jahren in einer Frauen-WG. Nachdem sie lange Zeit vergeblich nach einer neuen Mitbewohnerin Ausschau gehalten haben, sind sie nun gewillt, es mit einem Mann zu versuchen.

Die ersten Wochen in der Wohngemeinschft stellen alle Beteiligten auf eine harte Probe. Verschiedene Lebensentwürfe und unterschiedliche Mentalitäten prallen aufeinander. Auf einfühlsame Art und Weise und mit viel Humor gelingt es den beiden Damen aber nach und nach, ihren neuen Mitbewohner von sich und ihrer WG zu überzeugen.

Rudolf Buth entpuppt sich als Glücksgriff und weiss die beiden Damen mit seinem Charme zu begeistern. Alle blühen auf, und es kommt, wie es immer kommt, wenn drei zusammen sind: Es entstehen auch Eifersüchteleien. Während Therese Heinze glaubt, ihn hier und da noch etwas erziehen zu müssen, bereitet es Pauline Pappert sichtlich Vergnügen, mit Rudolf herumzuschäkern - bis sie von ihrer Vergangenheit wieder einmal eingeholt wird.

Ein berührender und sehenswerter Film über das Zusammenleben im Alter.