Nelson Mandela – Ein Leben für Freiheit, Frieden und Versöhnung

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Nelson Mandela war schon zu Lebzeiten eine Legende. Nun ist seine Stimme für immer verstummt. Trotz seiner Berühmtheit blieb er die Bescheidenheit in Person. 2003 begleitete BBC-Filmer David Dimbleby Nelson Mandela sechs Monate lang bei seinen unermüdlichen Aktivitäten.

Familienangehörigen und berühmte wie unbekannte Menschen, die in seinem Leben eine Rolle gespielt haben: vom Mitgefangenen über den Gefängniswächter bis zu Bill Clinton, F.W. De Klerk und Fidel Castro.

Nelson Mandela blickt zurück in seine Kindheit als Häuptlingssohn, erzählt von seiner Flucht vor einer arrangierten Hochzeit, von der Schulzeit und Politisierung, von seinem Beitritt zum Afrikanischen Nationalkongress (ANC) und dem Entschluss zur gewaltsamen Durchsetzung seiner Anliegen, der schliesslich zur Verhaftung und einer lebenslangen Haftstrafe wegen Hochverrats führte.

Er kehrt zudem ins berüchtigte Inselgefängnis Robben Island zurück, wo er 18 Jahre seiner Strafe verbüsste. Eindrücklich berichtet er, wie er sich bei den Wärtern vom ersten Tag an Respekt verschaffte und wie sehr ihn die lange, harte Gefangenschaft veränderte. Als ob es heute wäre, erleben wir in seiner Schilderung nochmals das Ende der Apartheid und die Schaffung der Versöhnungs- und Wahrheitskommission.

Nicht zuletzt spricht Nelson Mandela auch offen über die Frauen in seinem Leben: über seine erste Frau Evelyn Massey, seine turbulente Ehe mit Winnie und das schmerzhafte Scheitern ihrer Beziehung sowie seine dritte grosse Liebe, Graca Machel, die er an seinem 80. Geburtstag heiratete.