Von Oberösterreich bis nach Bratislava in der Slowakei

Das Machland, eine fruchtbare Ebene in Oberösterreich ist der Ausgangspunkt für Werner van Gent in der zweiten Folge.

Hier bringt die Donau Segen aber auch Fluch: Beim Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002 wurden viele Dörfer überflutet. So auch Hütting. Das einst so stolze Bauerndorf gibt es inzwischen nicht mehr. Familie Mayrhofer hat das Hochwasser und die Umsiedlung erlebt. Eine Erfahrung, die sie bis heute nicht loslässt.

Kanufahrt durch die bezaubernde Wachau

An einem Donaustrand bei Aggsbach-Markt trifft Werner van Gent auf eine Gruppe von Kanuten. Es sind Teilnehmende der Tour International Danubien, der längsten Kanuwanderfahrt der Welt. Fahrten­leiter für Österreich ist Jannis Kaudelka. Der ehemalige Hauptschullehrer ist passionierter Paddler und nimmt Werner van Gent mit auf eine abenteuerliche Kanufahrt durch die bezaubernde Wachau.

Vor den Toren Wiens liegt Zwentendorf, der Arbeitsort von Hans Fleischer. Er hat einen Job, der weltweit einmalig ist: Der gelernte Zuckerbäcker ist Hauswart im einzigen Atomkraftwerk Österreichs. Ein AKW, das zwar fertiggestellt wurde, aber nie ans Netz ging. Für Österreich ein finanzielles Desaster. Für Hans Fleischer die Geschichte seines Lebens.

Der Friedhof der Namenlosen in Wien

Nach 300 Kilometern im Velosattel erreicht Werner van Gent die österreichische Hauptstadt Wien. Dort besucht der Journalist den wohl ungewöhnlichsten Ort seiner Reise: Den Friedhof der Namenlosen, eine Begräbnisstätte für unbekannte Wasserleichen. Der Wiener Josef Fuchs betreut den Friedhof schon in der dritten Generation – ehrenamtlich. Bei einem gemeinsamen Rundgang versucht Werner van Gent, die Geschichte dieses ungewöhnlichen Ortes zu ergründen.

Ein musikalisches Familienunternehmen in Bratislava

Letzte Station von Werner van Gent ist Bratislava. Die slowakische Hauptstadt ist Heimat von Anabela Patkolo. Die 13jährige gilt als Wunderkind. Sie lebt für die Musik und weiss, was sie will: Als professionelle Geigenspielerin und Sängerin international Konzertsäle füllen. Der Weg dorthin verlangt viel Disziplin – und eine Familie, die sie unterstützt. Ein musikalischer Einblick in das Familienunternehmen Patkolo.

Am Schluss der Sendung - hoch über der Donau - trifft der Reporter seine Kollegin Susanne Wille. Sie übernimmt die nächsten beiden Etappen der Reise in unbekanntes Europa.