Arztgeheimnis in der Psychiatrie

Nur wenn der Patient es will, darf der Arzt mit den Angehörigen über die psychische Erkrankung sprechen. Oft beginnt für diese ein Rätseln: Was genau hat er oder sie? Wie kann ich helfen?

Für Eltern und Partner ist dies eine schwierige Situation, zumal sie eine wichtige Rolle im Genesungsprozess des Patienten übernehmen müssen.

Der behandelnde Arzt steht immer unter Schweigepflicht und darf, falls der volljährige Patient es so will, nichts über dessen Krankheit preisgeben.

Wo und wann macht das Arztgeheimnis in der Psychiatrie Sinn? Eine Diskussion mit Betroffenen, Fachleuten und Hörern. 

Gäste:
Babette und Johannes Eymann, Angehörige
Jürg Gassmann, Geschäftsleiter Pro Mente Sana
Sibylle Glauser, Beratungs- und Ombudsstelle Universitäre Psychiatrische Dienste Bern
Hans Kurt, Dr. med. Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Solothurn
Paul Hoff, Chefarzt und stv. Klinikdirektor, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich

 

Moderation: Bernhard Siegmann, Redaktion: Christine Hubacher