Bauchfelldialyse: Entlastung für Nierenpatienten

Nierenpatienten sind für ihr Überleben auf eine Blutwäsche angewiesen. Die meisten machen das drei Mal die Woche in einem Nierenzentrum. Das ginge aber auch anders: Bauchfelldialyse heisst eine Methode.

Eine Blutwäsche ist nötig, damit der Stoffwechsel stabil und das Blut entgiftet wird. Dies braucht aber seine Zeit und dauert im Nierenzentrum jeweils einen halben Tag.

Bei der Bauchfelldialyse reinigt der Patient sein Blut zu Hause über Nacht, und kann so am Tag einem geregeltem Alltag nachgehen.


Die Bauchfelldialyse ist eine Methode, die vielen Patienten nicht nur mehr Lebensqualität bringen würde, sondern längerfristig auch die Gesundheitskosten senken könnte. Eine Dialyse zu Hause kostet durchschnittlich 20% weniger als eine Dialyse im Zentrum.

Die Prognose für die Zukunft ist eindeutig: Die Zahl von Nierenpatienten nimmt von Jahr zu Jahr zu und die Kosten steigen. Dennoch ist die Bauchfelldialyse in der Schweiz immer noch die Ausnahme.

Redaktion: Myriam Zumbühl