Der deutsche Terror-Herbst

Im Herbst 1977 entführte die Rote Armee Fraktion (RAF) den deutschen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer um inhaftierte Gesinnungsgenossen freizupressen. Als die Regierung Schmidt dieser Forderung nicht nachgab, entführte ein anderes Terror-Kommando die Lufthansa-Maschine «Landshut».

Hanns Martin Schleyer wurde am 5. September 1977 von Terroristen der RAF entführt und 6 Wochen später von ihnen ermordet.
Bildlegende: Hanns Martin Schleyer wurde am 5. September 1977 von Terroristen der RAF entführt und 6 Wochen später von ihnen ermordet. Keystone

Mit grossem Risiko stürmte am frühen Morgen des 18. Oktobers die deutsche Antiterroreinheit GSG 9 die Maschine und befreite die Geiseln in Mogadischu. Die in Stuttgart-Stammheim inhaftierten RAF-Terroristen Andreas Baader und Gudrun Ensslin begingen daraufhin Selbstmord.

«Doppelpunkt» rekonstruiert den «Deutschen Herbst» mit Original-Tondokumenten, analysiert die damaligen blutigen Ereignisse und fragt nach deren Wirkung - auch in der Schweiz. Zu Wort kommen ein alt Staatsanwalt und ein ehemaliger RAF-Sympathisant aus Zürich.

Redaktion: Felix Münger