Der lange Weg mit dem Trauma

Ein Trauma bricht immer ganz unerwartet in das Leben eines Menschen ein. Und es teilt die Zeit in ein Vorher und ein Danach. Meist ist ein grosses Unglück der Auslöser. Drei Geschichten zeigen auf, wie Menschen mit einem Trauma umgehen und wie sie damit leben lernten. Experten ordnen ein.

Christine Quiblier hat nach dem Mord an ihrer Tochter und an ihren Enkeln wieder Lebensmut gefunden. Nicht zuletzt auch dank ihrer Hündin Zara.
Bildlegende: Christine Quiblier hat nach dem Mord an ihrer Tochter und an ihren Enkeln wieder Lebensmut gefunden. Nicht zuletzt auch dank ihrer Hündin Zara. srf

Vor 13 Jahren erschütterte der «Lehrermord von St. Gallen» die Öffentlichkeit. Der Kosovo-Albaner Ded Gecaj tötete Paul Spirig, den Lehrer seiner Tochter. Die Lehrerwitwe Janine Spirig schrieb ein Buch über ihre Geschichte.

Vor 7 Jahren sorgte der «Hammermörder» für Schlagzeilen. Ein Familienvater erschlug mit einem Hammer seine Frau und seine beiden kleinen Kinder und nahm sich danach selbst das Leben. In beiden Fällen blieben traumatisierte Familienmitglieder zurück.

Viele Traumatisierte nach Kindsmissbrauch

Und da gibt es die unzähligen Fälle von Kindsmissbrauch. Auch hier leiden die Betroffenen bis ins Erwachsenenalter an ihren traumatischen Kindheitserinnerungen.

Was sind die Auslöser und Anzeichen eines Traumas? Wie erleben es die Betroffenen? Und wie werden Trauma-Patienten behandelt? Gibt es ein gutes Leben nach dem Trauma? Drei berührende Geschichten mit viel Leid, mit vielen Kämpfen, aber auch viel Hoffnung und Lebensbejahung.

Buchtipp

Janine Spirig: Aschen und Blüten - Ein Liebeslied an das Leben. Appenzeller Verlag.

Autor/in: Christine Schulthess