Die dreisten Tricks der Krankenkassen-Betrüger

Für die hohen Krankenkassenprämien möchte manch einer eine Gegenleistung haben – und versucht, die Versicherung auszutricksen. Doch die Krankenkassen rüsten mit Ermittlern, Datenanalytikern und intelligenter Technik gegen Betrugsversuche auf. Eine Reportage.

Ein Untersuchungszimmer in einer Arztpraxis mit einer Liege.
Bildlegende: Manch einer will etwas fürs Geld, das er ins Gesundheitswesen steckt, und wird zum kreativen Schwindler. Keystone

Gefälschte Rechnungen, erschwindelte Arztzeugnisse oder Therapieleistungen, die gar nie erbracht wurden: Die Liste der möglichen Betrügereien ist lang. Die Deliktsumme geht in die Millionen. Die grossen Krankenkassen in der Schweiz beschäftigen darum seit einigen Jahren spezialisierte Teams, die Missbräuche bekämpfen.

Handschriftliche Fälschungen

Bei den Ermittlungen geht es nicht nur um Schwindeleien mit Gesundheitskosten im Inland. Ins Gewicht fallen auch Betrugsversuche mit Rechnungen aus aller Welt: «Ausländische Belege werden oft handschriftlich ausgestellt», sagt Susanne Henseler, Leiterin des Kompetenzzentrums Ausland bei der Helsana. «Da versucht der eine oder andere sein Glück, indem er eine Zahl ergänzt.» Mit der sogenannten Dokubox können Krankenkassen gefälschte Rechnungen erkennen. Im Video unten sehen Sie, wie das Gerät funktioniert.

Kleine und grosse Betrüger

Der «Doppelpunkt» blickt hinter die Kulissen und enthüllt die dreistesten Betrugsversuche. Zudem zeigt die Sendung auf, mit welchen Methoden Versicherungen kleinen und grossen Betrügern auf die Schliche kommen.

Redaktion: Rebekka Haefeli