Die Magie der Melodie: Wie Musik uns berührt

Sie prägt uns von Geburt an, berührt uns im tiefsten Inneren, sorgt für Gänsehaut und kann uns zu Höchstleistungen treiben: die Musik. Psychologen und Mediziner nutzen ihre therapeutische Kraft. Warum und wie berührt uns Musik?

Hirnforscher Lutz Jäncke zeigt, wo im Gehirn uns Musik am stärksten berührt.
Bildlegende: Hirnforscher Lutz Jäncke zeigt, wo im Gehirn uns Musik am stärksten berührt. SRF

Dass Töne zu Musik werden, ist der Verdienst einer enormen Analyseleistung unseres Gehirns: Es ordnet scheinbar mühelos ein kompliziertes Gemisch aus Schallwellen einzelnen Instrumenten und Stimmen zu und erkennt darin musikalische Phrasen und Motive. Hierfür arbeiten verschiedene Areale des gesamten Hirns zusammen.

Musik kann sogar Hirnstrukturen formen. Bei Profimusikern sind Veränderungen auf Hirnscans besonders gut sichtbar. Doch auch bei Amateurmusikern lässt sich in manchen Teilen der Grosshirnrinde eine Zunahme der grauen Substanz nachweisen. Das deutet auf eine Vergrösserung der Nervenzellen oder auf eine intensivere Verschaltung hin.

Im «Doppelpunkt» sprechen u.a. ein Hirnforscher, eine Musikpsychologin, ein Komponist und Musiker über die Macht und Verführung der Musik.

Erstausstrahlung: 12. März 2013

Autor/in: Christine Schulthess, Moderation: Marietta Tomaschett