Frühchinesisch statt Babytalk

Mit der Lieblingspuppe englisch sprechen, auf chinesisch zählen lernen und arabische Kinderreime aufsagen. Was bringt früher Fremdsprachen-Unterricht?

Den Trend, dass schon kleine Kinder Fremdsprachen lernen, gibt es auch in der Schweiz. Doch wie sinnvoll ist dieser frühe Unterricht?

Ist ein Kind, das sich mit drei Jahren in vier Sprachen verständigen kann, vor allem eine Prestige-Angelegenheit? Oder lernt es Sprachen im Kleinkindalter tatsächlich besser als in späteren Jahren? Wo liegt die Grenze zwischen geförderten und überforderten Kindern?

Eltern erzählen von ihren Erfahrungen, Sprachexperten und Pädagogen diskutieren, wie sinnvoll früher Fremdsprachen-Unterricht ist.

Es diskutieren:

Margrit Stamm, Professorin für Erziehungswissenschaft, Universität Freiburg

Willi Stadelmann, Neuropsychologe, Direktor PH Zentralschweiz, Lernforscher

Raphael Berthele, Professor für Mehrsprachigkeitsforschung und -didaktik, Universität Freiburg

Daniela Zappatore, Sprachdidaktikerin

Urs Kalberer, Sprachdidaktiker und Sekundarlehrer

Andrea Beerli, Geschäftsleiterin LIPSCHULE Zürich

Autor/in: Britta Spichiger