Junge Alte in Aufbruchstimmung

Ausbildung, Arbeit, Ruhestand: So klingt der Entwurf unseres Lebens. Doch dieser Dreiklang klingt langsam aber sicher aus. Lebenslang lernen, arbeiten und Pausen machen ist die Lebenssymphonie der Zukunft. Der «Doppelpunkt» begleitet junge Alte bei ihren unterschiedlichsten Aktivitäten.

Älterer Mann sitzt mit Jungen am Computer und gibt sein Wissen weiter.
Bildlegende: Aktiv wie nie zuvor: die sogenannten «jungen Alten» zwischen 65 und 84. Colourbox

Die Menschen werden immer älter. Sie wollen die Jahre zwischen 65 und 84 nutzen, in denen sie sogenannt junge Alte sind. Viele sind auf der Suche nach sinnvollen Aufgaben, in der Regel Teilzeitbeschäftigungen, sei es nun bezahlt oder ehrenamtlich. Manche müssen auch weiterarbeiten, weil sie sonst zu wenig Geld haben. Schon jeder Siebte arbeitet nach der Pensionierung bezahlt weiter.

Die alten Menschen sind in Aufbruchstimmung. Sie machen sich selbständig oder stellen ihren Wissensfundus ihrem Betrieb als Senior-Berater zur Verfügung. Sie entlasten jüngere Arbeitnehmende, die unter Stress leiden, übernehmen Gelegenheitsjobs über Plattformen wie «Rent a Rentner» oder leisten Freiwilligenarbeit jeder Couleur.

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Yvonn Scherrer