Leben ohne Hauswart - geht das in einer grossen Siedlung?

Die «Giesserei» in Winterthur ist die grösste selbstverwaltete Siedlung der Schweiz. Wie ist das, wenn 340 Menschen in einem Mehrgenerationenhaus leben und sich vollständig selber verwalten? Die Sendung «Doppelpunkt» zeigt, wie es geht und wo es harzt.

Leute spielen Boggia im Hof der Siedlung «Giesserei».
Bildlegende: Die Siedlung «Giesserei» ist auch ein Mehrgenerationenhaus Kurt Lampart

Die Idee der Selbstverwaltung stammt aus den 1970/1980iger-Jahren und ist nicht neu. Neu sind die Dimensionen, und in diesem Sinne ist die «Giesserei» ein Experiment: Wie können sich so viele Menschen organisieren, ohne übergeordnete Verwaltung und ohne Hauswart?

Vor zwei Jahren wurden im «Doppelpunkt» die Ideen und das Konzept der Siedlung vorgestellt. Die Gründergeneration skizzierte ihre Visionen und Wünsche. Jetzt, mehr als ein Jahr nach dem Start, treffen wir verschiedene Bewohnerinnen und Bewohner in der Siedlung und zeigen, ob und wie sich diese Visionen in den Alltag eingefügt haben.

Moderation: Adi Küpfer, Redaktion: Jürg Oehninger