Scheintot – wie Tiere den Winter in Alaska überstehen

Im Winter wird es in Alaska richtig kalt: Minus 40, Minus 50 Grad sind in der Nacht keine Seltenheit. Manche Tiere in der Arktis haben erstaunliche Strategien entwickelt, um diese extreme Kälte zu überdauern.

Schwarzbär
Bildlegende: Fressen, bis der Schlaf ihn übermannt: Bis kurz vor dem Rückzug ins Winterlager sorgt der Schwarzbär dafür, dass er genug Fettreserven hat. Diane Krauss/ Wikipedia

Manche Frösche und Käferlarven lassen sich kurzerhand tiefgefrieren, die arktischen Erdhörnchen versinken so tief im Winterschlaf, dass sie eigentlich hirntot sind.

Biologen in Alaska untersuchen, wie arktische Tiere dem Winter trotzen. Der «Doppelpunkt» hat sie besucht und sich die verrückten Geschichten vom Überleben erzählen lassen. Ganz nebenbei lernen die Forscher bei ihren Untersuchungen auch viel über den menschlichen Körper in der Kälte und sie entdecken neue Methoden für die Medizin, die Leben retten.

Redaktion: Thomas Häusler