UNO-Klimakonferenz in Paris und warum es fünf vor zwölf ist

Vom 30. November bis zum 11. Dezember 2015 treffen sich in Paris die Abgeordneten von über 190 Ländern, um einen neuen Klimavertrag auszuhandeln. Bis zu 40'000 Menschen werden in Paris erwartet. Das Treffen wird als die letzte Chance gesehen für die UNO-Klimaverhandlungen.

Gebäude mit Innenhof und grosser Weltkugel im Vordergrund.
Bildlegende: Zur Klimakonferenz in Paris wird auch der amerikanische Präsident Barak Obama erwartet. Keystone

Ziel des neuen Klimavertrags ist es, die nötigen Massnahmen zu vereinbaren, damit der Planet sich um nicht mehr als zwei Grad erwärmt gegenüber der Zeit vor der Industrialisierung. Entsprechende Verhandlungen waren in Kopenhagen 2009 gescheitert.

Die Sendung «Doppelpunkt» zeigt auf, warum die Verhandlungen in Paris so schwierig sind. Was das Verhältnis zwischen Industrie- und Entwicklungsländern so heikel macht. Ob das Zwei-Grad-Ziel überhaupt noch zu erreichen ist. Und wie die Chancen stehen, dass in Paris ein Vertrag mit Hand und Fuss zustande kommt.

Diese Gesprächspartner werden in Paris und in der Sendung dabei sein:

  • Thomas Häusler, Wissenschafts-Redaktor Radio SRF
  • Franz Perrez, Leiter der Abteilung Internationales beim BAFU und der Schweizer Verhandlungsdelegation
  • Patrick Hofstetter, Leiter der Abteilung Klima und Energie beim WWF
  • Manuel Klarmann, Gründer und Geschäftsführer der Organisation «Eaternity»

Moderation: Marietta Tomaschett, Redaktion: Doris Rothen