400 Millionen für ein drittes Konjunkturpaket

  • Mittwoch, 17. Juni 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 17. Juni 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 17. Juni 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Landesregierung will ein drittes Konjunkturprogramm im Umfang von 400 Millionen Franken auflegen. Die Massnahmen sollen vor allem die Arbeitslosigkeit bekämpfen.

Dazu:

Die Reaktionen auf das dritte Konjunkturprogramm gehen weit auseinander: Für die Linke geht es viel zu wenig weit, die SVP lehnt es als «nicht zielführend» ab.

Weitere Themen:

In Deutschland sind mehr als 200 000 Studierende auf die Strasse gegangen, um gegen die herrschenden Studienbedingungen zu protestieren.

US-Präsident Obama will den Finanzmarkt einer strikten behördlichen Kontrolle unterwerfen.

In Pakistan verschlimmert sich die Lage der gegen 2 Millionen Menschen, die wegen der Kämpfe gegen islamistische Extremisten auf der Flucht sind, zusehends.

Beiträge

  • Drittes Konjunkturpaket für 400 Millionen

    Der Bundesrat hat sich zu einem dritten Konjunktur-Paket durchgerungen. Wer erwartet hat, der Bundesrat würde mit grosser Kelle anrühren, sieht sich enttäuscht: 400 Millionen Franken will der Bundesrat zusätzlich ausgeben, um gegen die Krise anzukämpfen - mehr liege nicht drin.

    Oliver Washington

  • Kaum jemand ist mit Bundesrat zufrieden

    Die Reaktionen auf das 400 Millionen schwere dritte Konjunkturprogramm des Bundesrats sind sehr unterschiedlich. Für links-grün und die Gewerkschaften gehen die Massnahmen viel zu wenig weit, für FDP und SVP sind sie unnötig.

    Rainer Borer

  • Relativ wenig Geld für nachhaltigen Umbau

    Das Uno-Umweltprogramm Unep forderte bei den Konjunkturpgrogrammen der einzelnen Staaten einen «Green New Deal», also Massnahmen, welche den ökologischen Umbau forcieren. In der Schweiz sieht die grüne Bilanz nach mittlerweile drei Konjunkturpgrogrammen nicht sehr rosig aus. $

    Allerdings passiert ausserhalb der Konjunkturpgramme einiges in Sachen ökologischer Unterstützung.

    Markus Mugglin

  • Es hätten auch mehr als 400 Millionen sein dürfen

    Das dritte Konjunkturprogramm zielt vom Ansatz her in die richtige Richtung - die Arbeitslosigkeit muss bekämpft werden und die Kaufkraft im Inland möglichst erhalten bleiben. Allerdings ist der Betrag von 400 Millionen Franken eher bescheiden.

    Casper Selg / Markus Mugglin

  • Obamas Pläne zur Reform der Finanzbranche

    US-Präsident Barack Obama hat die umfassendste Reform des amerikanischen Finanzsystems seit 70 Jahren angekündigt.

    Im Kern der Reform sollen US-Notenbank und Regierung mehr Macht und Kontrolle in der Geldbranche erhalten, Finanzprodukte weit stärker reguliert und Verbraucher besser vor Risiken geschützt werden. Zum Schutz der Konsumenten will Obama eine unabhängige Behörde mit weitreichenden Befugnissen schaffen.

    Casper Selg / Peter Voegeli

  • Rosskur für Lettland

    In Lettland hat das Parlament wegen der massiven Wirtschafts- und Finankrise, in der das baltische Land steckt, äusserst schmerzhaften Budget-Kürzungen zugestimmt. Es ist damit dem Diktat der Kreditgeber gefolgt, die Lettland nur unter dieser Bedingung Finanzhilfe gewähren.

    Brigitte Zingg

  • Hilfswerke arbeiten in Pakistan am Anschlag

    Seit fünf Wochen bekämpft die pakistanische Armee die Taliban im eigenen Land, speziell im Swat-Tal, einer Gegend etwa so gross wie die Schweiz. Von dort sind seither rund zwei Millionen Menschen auf der Flucht. Ihnen zu helfen erweist sich als unglaublich schwierig.

    Casper Selg / Stephan Kloss

  • Späte Ehre für Theater-Mann Peter Stein

    Der deutsche Peter Stein hat Theatergeschichte geschrieben: Er war das herausragende Talent seiner Generation und seine 1970 gegründete Berliner Schaubühne das Theater im deutschsprachigen Raum. 

    Kurz davor hatte er ein kurzes aber heftiges Gastspiel in Zürich gegeben. Seine Inszenierungen polarisierten  und führten schon nach wenigen Wochen zur Kündigung. Nun bekommt der heute 71jährigen Peter Stein den Zürcher Festspielpreis verliehen.

    Dagmar Walser

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Monika Oettli