5. IV-Revision zeigt positive Folgen

  • Freitag, 12. September 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 12. September 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 12. September 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Seit Anfang Jahr gelten bei der IV neue Regeln, und die bewähren sich offensichtlich: Das Bundesamt für Sozialversicherungen zieht jedenfalls eine positive Bilanz.

Weitere Themen: 

Die Deutsche Bank kauft knapp einen Drittel der Postbank.

In Südafrika wurde die Strafanklage gegen den Chef der Regierungspartei ANC, Jacob Zuma fallen gelassen.

Beiträge

  • Das Grundprinzip «Eingliederung vor Rente» ist seit dem 1. Januar in Kraft.

    5. IV-Revision zeigt Wirkung

    Seit Anfang Jahr gelten bei der IV neue Regeln, und die bewähren sich offensichtlich, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen bilanziert. IV-Stellen hätten vermehrt vermeiden können, dass Leute aus dem Arbeitsleben rausgefallen seien.

    Gemäss Bundesamt für Sozialversicherung sprechen die Firmen gut auf die Möglichkeit an, Mitarbeiter, die ein Fall für die IV werden könnten, schneller zu melden. Dies gelte auch für die Ärzte.

    Ziel einer frühen Erkennung von Auffälligkeiten ist es, die Leute zu betreuen, bevor sie dann tatsächlich die Leistungen der IV beanspruchen müssen. Damit solll die IV nicht mehr Auffangbecken für Menschen werden, die wegen einer Behinderung aus dem Arbeitsleben rausfallen.

    Oliver Washington

  • Behinderte können jemanden anstellen, der ihnen hilft.

    Umstrittener «Assistenzbeitrag» für Behinderte

    Menschen mit Behinderungen, sollen ihr Leben stärker in die eigene Hand nehmen können. Dieses Ziel verfolgt ein Pilotprojekt, das seit zweieinhalb Jahren läuft.

    Mit einem bestimmten Betrag aus Invalidenversicherung können Behinderte jemanden anstellen, der ihnen beim Anziehen, beim Kochen oder auf dem Arbeitsweg hilft. Diese Hilfe ermöglicht es, selbständig, ausserhalb eines Heims, zu leben.

    Letzte Woche hat der Bundesrat entschieden, dass er diesen sogenannten «Assistenzbeitrag» definitiv einführen will. Aber er hat auch beschlossen, dass er kostenneutral sein müsse und nicht alle Behinderte diesen Beitrag erhalten.

    Monika Binotto

  • Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann.

    Deutsche Bank steigt bei Postbank ein

    Die Deutsche Bank steigt bei der Deutschen Postbank ein. In einem ersten Schritt übernimmt sie knapp 30 Prozent und zahlt dafür fast 3 Milliarden Euro. Für später hat die Deutsche Bank die Option, ein weiteres Aktienpaket hinzuzukaufen.

    Ursula Hürzeler

  • Der Korruptionsprozess gegen Jacob Zuma ist eingestellt worden.

    «Fall Zuma» spaltet Südafrika

    Die Strafanklage gegen Jacom Zuma, Chef der südafrikanischen Regierungspartei ANC, wegen Korruption, Geldwäscherei und Betrug ist vom Tisch. Damit hat Zuma gute Chancen, der nächste Präsident Südafrikas zu werden.

    Ein südafrikanischer Richter befand, die Anklage gegen Zuma sei widerrechtlich. Damit ist Zumas Wahl ins höchste Amt Südafrikas nächsten Frühling noch wahrscheinlicher geworden. Doch der «Fall Zuma» spaltet die Nation.

    Ruedi Küng

  • In Simbabwe haben sich die rivalisierenden Parteien auf eine Machtteilung geeinigt.

    Simbabwe hofft auf Allparteien-Regierung

    In Simbabwe scheint der Machtkampf zwischen Präsident Robert Mugabe und Oppositionsführer Morgan Tsvangirai entschärft. Mugabe und Tsvangirai einigten sich auf ein Machtteilungs-Abkommen.

    Das Abkommen kam nach langwierigen Verhandlungen unter der Vermittlung von Südafrikas Präsident Thabo Mbeki zustande. Es soll am Montag offiziell vorgestellt werden. Damit könnte die monatelange Warterei auf eine Regierung ein Ende haben.

    Inzwischen sickerten Informationen über den Inhalt des Kompromisses zwischen dem langjährigen diktatorischen Präsidenten Mugabe und Oppositionsführer Tsvangirai durch: Mugabe soll Präsident bleiben, Tsvangirai soll künftig einen Ministerrat leiten.

  • Sarah Palin strotzt vor Selbstsicherheit

    Die Kandidatin der Republikaner für die Vizepräsidentschaft, Sarah Palin, ist sehr selbstsicher vor das US-Fernsehpublikum getreten - vielleicht etwas zu selbstsicher.

    Selbstzweifel gehörten nicht zu Palins Schwächen, meinten Kommentatoren iritiert. Der erfahrene Fragesteller des Senders ABC schien angesichts des Fehlens jeglicher Demut oder Reflexion Palins überrascht, fragte vorsichtshalber noch einmal nach.

    Ed Koch, der frühere New Yorker Bürgermeister, meinte: «Diese Frau erschreckt mich zu Tode.»

    Peter Voegeli

  • Atomenergie soll in der Schweiz ausgebaut werden.

    Kostenwahrheit beim Atomstrom gefordert

    In der Schweiz müssen die bestehenden Atomkraftwerke ab 2020 altershalber abgeschaltet werden. Nun wird darüber gestritten, ob neue gebaut werden sollen. Und ob diese finanziell lukrativ sind.

    Die Stromkonzerne BKW, Axpo und Atel wollen ihre Kernkraftwerke ersetzen. Umstritten ist dabei auch die Frage, wie hoch die Kosten des Atomstroms tatsächlich sind. Eine Tagung der atomkritischen Schweizerischen Energiestiftung versuchte, darauf eine Antwort zu geben.

    Priscilla Imboden

  • «Medien ohne Grenzen»

    So lautet das diesjährige Motto am Kongress der Schweizer Verleger, der zur Zeit in Montreux stattfindet. «Medien ohne Grenzen» steht für den Trend zur Verschmelzung von Print, Radio und Fernsehen und den aktuellen Siegeszug der Online-Medien.

    Und aus den traditionellen Verlegern werden Multimedia-Manager.

    Beat Soltermann

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Judith Huber