917 Millionen für die Armee

  • Mittwoch, 20. Februar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 20. Februar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 20. Februar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der Bundesrat will die Luftwaffe und den Fahrzeugpark der Armee mit 917 Millionen Franken aufrüsten und modernisieren.

Weitere Themen:

Liechtenstein hält an den umstrittenen privaten Familien-Stiftungen fest.

In Pakistan wird die Bildung einer neuen Regierung schwierig.

Italiens Premierminister Romano Prodi will die Abfallkrise in Neapel bis zum 7. Mai beilegen.

Beiträge

  • 400 Millionen für die FA-18-Kampfjets

    Über 917 Millionen Franken will der Bundesrat für das Rüstungsprogramm 2008 ausgeben. Mit knapp der Hälfte davon soll die FA-18-Flotte der Luftwaffe modernisiert werden, damit sie noch weitere 15 Jahre brauchbar ist.

    DRS-Bundeshausredaktor Philipp Burkhardt hat mit Verteidigungsminister Samuel Schmid über den neuen Wunschzettel der Schweizer Armee gesprochen.

  • Otmar Hasler und Angela Merkel.

    Deutschland macht Druck auf Liechtenstein

    Im Kampf gegen Steuerbetrug will Liechtenstein enger mit der EU zusammenarbeiten. Das sagte Regierungschef Otmar Hasler nach einem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Liechtenstein sei bereit, ein Abkommen zur Betrugsbekämpfung zu schliessen. Bundeskanzlerin Merkel forderte, dass die Verhandlungen darüber zügig vorangetrieben würden. Die Steuer-Affäre hat das Verhältnis zwischen Deutschland und Liechtenstein empfindlich gestört.

    Ursula Hürzeler

  • Jeffrey Owens kämpft gegen internationale Steuerhinterziehung

    Der Brite Jeffrey Owens ist ein berüchtigter Mann im Kampf gegen die internationale Steuerhinterziehung. Der Informationsaustausch zwischen den Ländern in Steuerfragen ist sein Fachgebiet.

    Er leitet diesen Bereich in der Organisation der Industriestaaten OECD. Owen agiert als hartnäckiger Mahner und Strippenzieher im Hintergrund, immer dort, wo sich Finanzplätze wenig kooperativ zeigen.

    Priscilla Imboden

  • Neues liechtensteinisches Stiftungsrecht bleibt dehnbar

    Liechtenstein hält an den umstrittenen privaten Familienstiftungen fest. Auch das neue Recht soll Anonymität garantieren.

    Die Präsentation der Vorlage stehe in keinem Zusammenhang mit der aktuellen deutsch-liechtensteinischen Steueraffäre, betonte der stellvertretende Regierungschef und Justizminister Klaus Tschütscher.

    Dennoch wird auch das neue Stiftungsrecht zu reden geben, denn es bleibt sehr flexibel und dehnbar.

    Franco Battel

  • Schwierige Regierungsbildung in Pakistan

    Trotz des überwältigenden Sieges der Opposition bei den Parlamentswahlen in Pakistan klammert sich der umstrittene Präsident Pervez Musharraf weiter an der Macht fest. Rücktrittsforderungen seiner Gegner wies er zurück.

    Damit wird deutlich, dass die Regierungsbildung in Pakistan nach einem überraschend friedlichen Wahltag alles andere als leicht wird.

    Ruedi Mäder

  • Romano Prodi will Probleme lösen.

    Prodi will Abfallproblem bis Mai lösen

    Vom italienischen Premierminister Romano Prodi, der noch bis im April im Amt ist, war in letzter Zeit wenig zu hören. Nun bringt er sich wieder ins Gespräch mit dem Abfallproblem in Neapel.

    Prodi verspricht in einem Artikel in der Zeitung Repubblica, dass die Abfallkrise in Süditalien bis zum 7. Mai ausgestanden sei.

    Rolf Pellegrini

  • Das umstrittene Logo.

    Logo-Streit zeigt offene Gräben im Wallis auf

    Die Einheitsmarke «Valais» gibt weiter zu reden. Der Verein «Marke Valais» will nach Protesten prüfen, die deutsche Bezeichnung wieder in das Logo des Kantons aufzunehmen.

    Die 110 Mitglieder des Vereins hatten im Januar entschieden, das Logo mit dem stilisierten Matterhorn und dem Markennamen «Valais» einzuführen. Das Fehlen der Bezeichnung «Wallis» im Einheitslogo führte jedoch im Oberwallis zu lauten Protesten.

    Patrick Mülhauser

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Anneliese Tenisch