Abdullah boykottiert Stichwahl in Afghanistan

  • Sonntag, 1. November 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 1. November 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 1. November 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Sechs Tage vor der Stichwahl in Afghanistan hat der Herausforderer von Präsident Hamid Karzai, Abdullah Abdullah, seinen Boykott der Abstimmung angekündigt.

Weitere Themen:

Die USA weisen die Forderung der Palästinenser nach einem israelischen Siedlungsbaustopp als Vorbedingung für neue Friedensgespräche zurück.

Die Schweiz nimmt auf einer Rangliste der verschwiegensten Finanzplätze der Welt den wenig schmeichelhaften dritten Platz ein.

Beiträge

  • Abdullah gibt auf

    Der Herausforderer von Präsident Hamid Karzai, Abdullah Abdullah, hat am Sonntag seinen Boykott der Stichwahl in Afghanistan angekündigt.

    Es drohten auch in der zweiten Runde Wahlmanipulationen, sagte Abdullah. Eine «transparente Wahl» sei nicht möglich.

    Abdullah Abdullah habe kein Geld mehr und auch keine Chance mehr, die Stichwahl in Afghanistan zu gewinnen. Das sei mit ein Grund für den Rückzug, sagt Afghanistan-Kenner Fredy Gsteiger.

    Fredy Gsteiger

  • Schweiz ist Steueroase Nr. 3

    Die Schweiz steht seit einem Monat nicht mehr auf  der verpönten grauen Liste der OECD-Steuerparadiese. Doch der hiesige Finanzplatz bleibt in der internationalen Kritik.

    Denn die Schweiz helfe immer noch mit, ausländische Vermögen vor dem Zugriff der Steuerbehörden zu decken. Dies stellt das «internationale Netzwerk für Steuergerechtigkeit» in einer Studie fest, die jetzt veröffentlicht wurde.

    Klaus Bonanomi

  • Wandel in der US-Nahostpolitik

    Noch nie habe sich ein US-Präsident so klar für einen Siedlungsstopp ausgesprochen wie Barak Obama. Das sagten Experten nach der Rede von US-Präsident Barak Obama Anfang Juni in Kairo. Auf ihrer Reise in den Nahen Osten überrascht jetzt US Aussenministerin Hillary Clinton mit Lob an Israel.

    «Beispiellose Konzessionen» mache Israel, obwohl von Siedlungsstopp nicht wirklich die Rede sein kann.

    Und sie hat erklärt, der Stopp des israelischen Siedlungsbaus sei keine Voraussetzung für Nahost-Verhandlungen.

    Ein Blick auf die diplomatischen Finessen der US-Nahostpolitik.

    Peter Vögeli

  • Enttäuschung bei den Palästinensern

    Nach den jüngsten Nahost-Bemühungen der USA haben die Palästinenser schwere Vorwürfe gegen die Regierung von Barack Obama erhoben. Die USA hätten sämtliche Hoffnungen auf eine Wiederbelebung des Friedensprozesses zunichte gemacht.

    Der Zorn richtete sich gegen den von US-Aussenministern Hillary Clinton in Israel vertretenen Standpunkt, der von den Palästinensern geforderte Stopp des israelischen Siedlungsbaus sei keine Voraussetzung für Nahost-Verhandlungen.

    Iren Meier

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Marcel Jegge