Abdullah Gül ist neuer Präsident der Türkei

  • Dienstag, 28. August 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 28. August 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 28. August 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Wie erwartet ist der türkische Aussenminister Abdullah Gül im dritten Wahlgang zum Staatspräsidenten gewählt worden.

Weitere Themen:

Die SP möchte nur noch einen FDP-Bundesrat in der Landesregierung.

Experten fordern eine offene Diskussion über versteckte Rationierungen im Gesundheitswesen.

Die Uno schätzt die Kosten, den Klimawandel zu entschärfen, auf rund 250 Milliarden Franken pro Jahr.

Beiträge

  • AKP-Mann Gül ist neuer türkischer Präsident

    Der neue türkische Staatspräsident heisst Abdullah Gül. Seit dem deutlichen Sieg seiner Partei AKP bei den Parlamentswahlen war klar, dass Gül kaum mehr aufzuhalten war.

    Trotzdem besteht in der Türkei die Befürchtung, die AKP könnte bald für Überraschungen sorgen: So könnte Gül als Vertreter des politischen Islam versucht sein, die Türkei in einen Gottesstaat zu verwandeln.

    Wie ist Gül zu charakterisieren?

    Martin Durrer im Gespräch mit Werner van Gent

  • SP möchte nur noch einen FDP-Bundesrat

    Die SP will laut eigenen Angaben die «rechts-bürgerliche» Mehrheit im Bundesrat mit je zwei Vertretern von SVP und FDP knacken. Dabei bestreitet die SP aber nicht etwa den SVP-Anspruch auf zwei Sitze, sondern jenen der FDP auf zwei Regierungsvertreter.

    Entsprechend fordern die Sozialdemokraten die Freisinnigen auf, einen Bundesratssitz abzugeben.

    Pascal Krauthammer

  • Ohne Bignasca gäbe es keine Lega

    Giuliano Bignasca ist die Gallionsfigur und Präsident der Lega dei Ticinesi. Seine Aktionen zielen immer auf eins: Stimmenfang. Die Popularität ist ihm im Tessin sicher.

    Darum wohl fühlt sich Bignasca derzeit stark genug, die ramponierte FDP herauszufordern. Bei den Nationalratswahlen will er ihr einen Sitz abjagen.

    Alexander Grass

  • Nicht immer versuchen Ärzte das Menschenmögliche

    Im medizinischen Alltag der Schweiz wird bereits heute oft auf Eingriffe verzichtet, weil sie zu teuer sind. Das Gesundheitsangebot wird gewissermassen rationiert.

    Darüber gesprochen wird aber nur selten, nach wie vor läuft vieles verdeckt ab. Medizinwissenschaftler fordern jetzt eine offene Diskussion über das heikle Thema.

    Katharina Bochsler

  • CO2-Stabilisierung kostet nicht wirklich viel

    Nicht nur die Klima-Erwärmung könnte uns teuer zu stehen kommen, auch ihre Verhinderung wird viel kosten.

    Will man die Emission von Treibhausgasen nur schon stabilisieren, würde das gemäss Uno in den nächsten 25 Jahren weltweit jährlich rund 250 Milliarden Franken kosten. Das könnte aber auch ein gutes Geschäft werden, meint der Chef des Uno-Sekretariats für die Klimakonvention.

    Markus Mugglin

  • Pauli möchte Bayerns neue Stoiber werden

    Ende September wählen die Bayern einen neuen Landtag und damit eine neue Regierung. 14 Jahre lang war Ministerpräsident Edmund Stoiber Bayerns starker Mann.

    Gerne möchte die CSU-Landrätin aus Fürth, Gabriele Pauli, in Stoibers Fussstapfen treten. Doch ihre Chancen stehen schlecht: Schliesslich ist sie dafür mitverantwortlich, dass Stoiber im Frühling vom Sockel geholt wurde. Nun tourt sie durch den Freistaat und versucht ihre ParteigenossInnen von sich zu überzeugen.

    Ursula Hürzeler

Autor/in: Martin Durrer