Abgang an der SBB-Spitze

  • Dienstag, 26. Februar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 26. Februar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 26. Februar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Verwaltungsratspräsident der SBB, Thierry Lalive d'Epinay, tritt Ende Jahr zurück. Der Eisenbahnpersonalverband freuts.

Weitere Themen:

Westschweizer Baumeister drohen mit dem Alleingang in Sachen GAV.

Grossbanken können nicht beliebig viele Milliarden abschreiben.

Beiträge

  • SBB Cargo baut bis zu 400 Stellen ab.

    Lalive d'Epinay nimmt den Hut

    Der Verwaltungsratspräsident der SBB, Thierry Lalive d'Epinay, tritt Ende Jahr nach 10 Jahren zurück. Der Eisenbahnpersonalverband SEV hält den Rücktritt von Lalive d'Epiney für längst fällig.

    An der Spitze des SBB-Verwaltungsrates brauche es eine Persönlichkeit, welche die Branche kenne und nicht dauernd abbauen wolle, meint der SEV.

    Lalive d'Epiney kündigt seinen Rücktritt an kurz bevor die neuen, schlechten Zahlen der SBB Cargo bekannt werden, kurz bevor auch bekannt wird, was eine Arbeitsgruppe an Massnahmen zur Sanierung von SBB Cargo plant.

    Olivia Ebinger

  • Erfolg für die Deutschen Steuerfahnder

    In der liechtensteiner Steueraffäre sind in Deutschland mindestens 200 Millionen Euro an Steuern hinterzogen worden. Bei 150 Beschuldigten habe es in den vergangenen Tagen Durchsuchungen gegeben, wie die Staatsanwaltschaft Bochum mitteilt.

    Bisher gingen 72 Selbstanzeigen ein. Fast 28 Millionen Euro an Steuern seien bereits zurückgezahlt worden.

    Ursula Hürzeler

  • Showdown bei der UBS

    Milliarden-Abschreibungen mit Folgen

    Am Mittwoch werden die Aktionärinnen und Aktionäre der UBS an ihrer ausserordentlichen Generalversammlung über eine Geldspritze von mehreren Milliarden Franken zu entscheiden haben. Mit dem Geld sollen die Abschreiber der UBS für 2007 kompensiert werden.

    Wieviele Milliarden kann eine Grossbank abschreiben, bevor es brenzlig wird?

    Manuel Rentsch

  • Welsche Baumeister machen Druck

    Die Lösung der Streits im Baugewerbe war perfekt. Der von Bundesrätin Leuthard eingesetzte Vermittler Jean-Luc Nordmann hatte mit den Bauunternehmern und den Gewerkschaften in diesem lange andauernden Streit einen Kompromiss ausgehandelt.

    Die Sache schien vom Tisch, bis die Delegierten des Baumeisterverbandes den Vertrag ablehnten. Das ärgert die Westschweizer Baumeister, denn sie hatten dem Vertrag zugestimmt.

    Jetzt werden sie selber aktiv. Kommt bis Ende Woche auf nationaler Ebene keine Einigung zustande, werden die Welschen Baumeister mit den Gewerkschaften, wie kürzlich im Tessin, einen eigenen Vertrag abschliessen.

    Patrick Mülhauser

  • Streit im gesamtschweizerischen Baugewerbe

    Am Dienstag haben sich Gewerkschaften und Baumeister auf nationaler Ebene zum ersten Mal seit dem Nein der Baumeister Ende Januar zu einem Gespräch getroffen.

    Ein wichtiges Diskussions-Thema dürfte das Streben nach einer Sonderlösung in der Westschweiz und im Tessin sein.

    Sabine Manz hat mit den wichtigsten Akteuren in diesem Streit schon vor dem Treffen gesprochen.

  • Baselland schafft Raum für Sterbende

    Die meisten Menschen sterben nicht friedlich in den eigenen vier Wänden, sondern in öffentlichen Institutionen, im Altersheim, in einem Sterbehospitz, im Spital. Gerade dort geschieht dies nicht immer unter würdigen Bedingungen.

    Häufig fehlt es an einem angemessenen Platz oder am richtigen Personal oder an beidem. Im Kanton Baselland sieht man deshalb politischen Handlungsbedarf.

    Beat Giger

  • Ein Amerikaner in Paris in Nordkorea

    Die Neu Yorker Philharmoniker haben in Nordkorea ein historisches Konzert gegeben und damit grossen Erfolg gehabt. 1'500 geladene Gäste besuchten die Vorführung in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang.

    Das Konzert unter dem Dirigenten Lorin Maazel wurde im Fernsehen übertragen.

    Die New Yorker Philharmoniker waren die ersten bedeutenden Musiker aus den USA, die in dem abgeschotteten asiatischen Staat gastierten.

    Peter Kujath

  • Walter Veltroni gegen Silvio Berlusconi

    Demokratische Partei gegen Popolo della Libertà. Linke Mitte gegen Rechte. Darum geht es zur Hauptsache bei den italienischen Wahlen im April.

    Die Menschen in Italien schätzen diese Vereinfachung. Aber sie werden ihre Entscheidung nicht zuletzt aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage fällen.

    Die Menschen werden jener Gruppierung den Zuschlag geben, die ihnen fähiger scheint, ihre Verarmung und den ökonomischen Niedergang des Landes zu stoppen. Diesen Niedergang, den «declino», spüren die Menschen nicht nur im Süden, sondern auch im norditalienischen Turin.

    Rolf Pellegrini

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Monika Oettli