Abschrecken und internieren

  • Donnerstag, 22. Oktober 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 22. Oktober 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • In Tschechien würden die Flüchtlinge – ja gar ganze Familien – in geschlossene Lager gesteckt, wo sie bis 40 Tage oder länger bleiben müssen. Geld und Mobiltelefone müssten sie abgeben.

    Abschrecken und internieren

    Migranten bekommen in Tschechien besonders hart zu spüren, dass sie unerwünscht sind. Der Uno-Hochkommissar für Menschenrechte übt scharfe Kritik an der Tschechischen Republik. Die Behörden in Prag verletzten systematisch die Menschenrechte von Flüchtlingen.

    Christoph Wüthrich

  • Mario Draghi (Mitte), Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Mitglieder des EZB-Rates an einem Treffen in Valletta, Malta, den 21. Oktober 2015.

    EZB: Tiefer Leitzins und offene Geldschleusen

    Die Europäische Zentralbank kann sich vorstellen - wenn nötig - die Geldschleusen noch weiter zu öffnen. Der tiefe Leitzins wird beibehalten. Doch warum kommt Europas Wirtschaft trotzdem nicht vom Fleck? Gespräch mit dem Volkswirtschaftsprofessor und Wirtschaftsjournalisten Hanno Beck.

    Roman Fillinger

  • Nach der Attacke war die Ex-Aussenministerin Hillary Clinton wegen ihres Krisenmanagements stark unter Druck geraten.

    Clintons schwere Hypothek

    Der Anschlag auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi 2012 verfolgt Hillary Clinton bis heute. Viele Republikaner sagen: Clinton trifft mehr Schuld am Tod des US-Botschafters und dreier Amerikaner, als sie zugibt.

    Die Präsidentschaftskandidatin und frühere Aussenministerin spricht von einer politischen Hetzjagd.

    Beat Soltermann

  • Chinas Präsident Xi Jinping und Grossbritanniens Premier David Cameron in der 10 Downing Street am 21. Oktober 2015.

    London hofiert Xi Jingping

    Vier ganze Tage war der chinesische Präsident in Grossbritannien auf Staatsbesuch. Der Anlass war von besonders viel Pomp umrahmt, denn die britische Regierung will Investitionen aus Fernost und zum bevorzugten Partner der Chinesen in Europa werden. Eine Bilanz.

    Martin Alioth

  • Proteste gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europäischen Union und den USA.

    Die Versprechen des Freihandels

    TTIP - das sind vier Buchstaben, und das ist viel Streit. Kritiker sagen, das Freihandelsabkommen untergrabe europäische Standards. Die EU macht geltend, das TTIP bringe jedem EU-Bürger jährlich 500 Euro zusätzlich.

    Weniger Zölle und weniger Vorschriften sollen den Handel und den Wohlstand vergrössern. Funktioniert das?

    Massimo Agostinis

  • Studenten protestieren vor dem Parlament in Kapstadt gegen die geplante Erhöhung der Studiengebühren.

    Studentenproteste in Südafrika

    Südafrika erlebt zurzeit die grössten Studentenproteste seit dem Ende der Apartheid. Im ganzen Land haben demonstrierende Studenten Universitäten lahm gelegt. Sie protestieren gegen zu hohe Studiengebühren. Aber eigentlich geht es um viel mehr: um Zugang zu Bildung für alle.

    Jan-Philippe Schlüter

  • Jean-Marie Guéhenno, Präsident der International Crisis Group in Brüssel.

    «Es gibt keine Inseln in einem Meer voller Unglück»

    In den letzten fünf Jahren hat die kriegerische Gewalt rund um den Globus zugenommen. Was kann man tun dagegen? Ein Gespräch mit Jean-Marie Guéhenno, dem ehemaligen obersten Blauhelmchef der Uno und heutigen Präsident der Denkfabrik «International Crisis Group».

    Diese will Konflikte nicht bloss analysieren, sondern auch zu Lösungen beitragen.

    Fredy Gsteiger

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Marcel Jegge