Abschreckungskampagne für Migrationswillige

  • Montag, 19. November 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 19. November 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 19. November 2007, 19:00 Uhr, DRS 2

Eine Informationskampagne des Bundes will afrikanische Migranten vor der Flucht in die Schweiz abhalten.

Weitere Themen:

Die Schweizer Akademien der Wissenschaften verlangen eine aktivere Klima- und Energiepolitik.

Manager- und Verwaltungsratslöhne wachsen in der Schweiz weiterhin rasant.

Bestechungsvorwürfe gegen den Immobilienchef der Suva.

Beiträge

  • Abschreckungskampagnen für afrikanische Migranten

    Viele Afrikanerinnen und Afrikaner kommen illegal in die Schweiz und riskieren dabei Gesundheit und Leben. Nun sollen Abschreckungskampagnen in afrikanischen Ländern verhindern, dass Menschen unter gefährlichsten Umständen fliehen - nur um gleich wieder nach Hause abgeschoben zu werden.

    Diese Kampagnen startete der Bund in aller Stille letztes Jahr in Nigeria und dieses Jahr setzte er sie in Kamerun fort. Und für einmal gibt's dafür von Flüchtlingsorganisationen mehr Lob als Kritik.

    Nathalie Christen

  • Wissenschaftler verlangen aktive Energiepolitik

    Die Schweizer Akademien der Wissenschaften verlangen in ihrer «Denkschrift Energie» eine aktivere Klima- und Energiepolitik. Sie liefern auch konkrete Vorschläge.

    Aus der nüchternen akademischen «Denkschrift» dürfte allerdings schon bald eine politische Kampfschrift werden im Streit zwischen den Anhängern von Umweltminister Moritz Leuenbergers Politik und jenen von Wirtschaftsministerin Doris Leuthards Linie.

    Rolf Camenzind

  • Mangelnde Transparenz bei Managerlöhnen

    Im Jahr 2006 sind die Löhne der Manager und Verwaltungsräte der grössten Schweizer Firmen um 16 Prozent angestiegen. Das zeigt eine Studie der Anlagestiftung Ethos.

    Spitzenreiter ist Daniel Vasella mit über 44 Millionen Franken, ihm folgen Marcel Ospel mit 26 Millionen und Peter Brabeck mit 17 Millionen Franken.

    Die Transparenz punkto Managerlöhne nimmt kaum zu, stellt die Stiftung Ethos fest. Doch Transparenz könnte die Lohnspirale sogar schneller drehen lassen.

    Priscilla Imboden

  • Bestechungsvorwürfe gegen Suva-Immobilienverwalter

    Die Bundesanwaltschaft wirft dem ehemaligen Immobilienchef der Suva vor, über eine Million Franken Bestechungsgeld angenommen zu haben. Es geht dabei um acht Liegenschaften der SUVA, die weit unter Marktwert verkauft worden sind. Der Deliktbetrag zum Schaden der SUVA betrage 26 Millionen Franken.

    Es ist das bisher grösste Wirtschaftsdelikt für das Bundesstrafgericht in Bellinzona.

    Alexander Grass

  • Swiss Re muss über eine Milliarde abschreiben

    Die Hypothekarkrise in den USA wurde lange als Problem der amerikanischen Wirtschaft abgetan. Doch schon bald mussten auch europäische Banken Abschreibungen in Milliardenhöhe machen.

    Nun trifft es auch die Versicherungsbranche. Der weltweit grösste Rückversicherer, die Swiss Re, muss 1,2 Milliarden Franken abschreiben.e

    Thomas Rüst

  • Queen Elisabeth II und Prinz Philip feiern 60. Hochzeitstag

    Die britische Königin und ihr Gatte Philip feiern den diamantenen Hochzeitstag mit einem Dankgottesdienst in der Abtei von Westminster.

    Die britischen Zeitungen füllten schon am Wochenende ihre Seiten mit Hofknicksen jeden Formats. Doch die Lektüre erinnert an Ludwig Wittgensteins Grundsatz: Worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen.

    Martin Alioth

  • HipHop im Flüchtlingslager

    Die palästinensische Jugend schwankt zwischen Militanz und Resignation. Die Zukunftsaussichten sind düster.

    Es gibt aber auch junge Palästinenser, die einen anderen Weg entdecken, um sich auszudrücken und ihrem Alltag und Leben Sinn zu geben.

    In Bourj el Barajne, einem Flüchtlingslager in Beirut, drücken die Jungen ihre Frustrationen, ihre Wut und ihre Sehnsucht mit HipHop aus.

    Iren Meier

Autor/in: Martin Durrer