Ägypten - Freispruch für Hosni Mubarak

  • Donnerstag, 2. März 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 2. März 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 2. März 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Anhängerinnen Mubaraks haben am Donnerstagmorgen vor dem Gericht den Freispruch des ehemaligen ägyptischen Präsidenten gefordert.

    Ägypten - Freispruch für Hosni Mubarak

    Das Oberste Gericht Ägyptens hat den ehemaligen Präsident Hosni Mubarak vom Vorwurf freigesprochen, am Tod hunderter Demonstranten bei den Aufständen gegen seine Herrschaft mitschuldig zu sein. Das Urteil kann nicht mehr angefochten werden.

    Philipp Scholkmann

  • Von Seiten der Republikaner erhält US-Justizminister Jeff Sessions zwar noch Unterstützung, einige Kongressabgeordnete haben ihn aber aufgefordert, sich aus Untersuchungen – etwa des FBI – zu Russland-Verbindungen herauszuhalten.

    Jeff Sessions – US-Demokraten fordern Rücktritt

    US-Justizminister Jeff Sessions gerät unter Druck, weil er bei der Senatsanhörung zu seiner Nominierung Kontakte zum russischen Botschafter verschwiegen hat. Er hatte dort unter Eid gesagt: «Ich hatte keine Kommunikationen mit den Russen».

    Die Demokraten im Senat und im Abgeordnetenhaus verlangen seinen Rücktritt.

    Beat Soltermann

  • Emmanuel Macron weiss um die Schwierigkeit, seinem Wahlkampfprogramm eine klare politische Heimat zu geben: «Rechts oder links spielt keine Rolle, ich will Frankreich einfach fit machen für das 21. Jahrhundert», sagt er.

    Emmanuel Macron wagt den Spagat

    Aktueller Aufsteiger in der französischen Politik ist Emmanuel Macron. Seine Chancen, Frankreichs nächster Präsident zu werden, stehen nicht schlecht. Macrons Wahlkampfprogramm – etwas rechts und ein bisschen links – zeigt: Er will allen gefallen.

    Charles Liebherr

  • Medien, Freiheit und politische Einflussnahme – in Ungarn zurzeit ein besonders brisantes Thema.

    Ungarn und die Pressefreiheit

    Seit der Machtübernahme vor sieben Jahren versucht Ungarns Regierung immer wieder, die Medien in die Hand ihr ergebener Leute zu bringen. Ein harter Schlag war vor vier Monaten das Aus für Ungarns regierungskritische Tageszeitung «Nepszabadsag». Wie steht es nun um die ungarischen Medien?

    Urs Bruderer

  • Die Medienfreiheit und die Frage: Lässt sie sich im Internetzeitalter überhaupt einschränken? Antworten von Manuel Puppis.

    Medienfreiheit als Teil der Grundrechte

    Lässt sich eine kritische Berichterstattung auch unter politischem Druck nicht verhindern? Sind die sozialen Medien neue Garantinnen für Medienfreiheit? Das Gespräch mit Manuel Puppis. Er ist Professor für Mediensysteme und Medienregulierung an der Universität Freiburg.

    Samuel Wyss

  • «Von Erdogan lernen heisst siegen lernen» steht auf einem roten Fähnchen mit dem Portrait des türkischen Präsidenten – an einer Veranstaltung im deutschen Oberhausen, wo für ein Ja zum Referendum vom 16. April geworben wird.

    «Türkische Konflikte müssen in der Türkei ausgetragen werden»

    Die deutsche Regierung will kein Auftrittsverbot für den türkischen Präsidenten Erdogan – obwohl die Beziehungen zwischen Ankara und Berlin mit der Untersuchungshaft gegen den deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel einen neuen Tiefpunkt erreicht haben.

    Anderer Meinung ist allerdings die rot-grüne Landesregierung Nordrhein-Westfalens.

    Peter Voegeli

  • Indem Präsident Gjorge Ívanov (rechts) den Sozialdemokraten um Zoran Zaev (links) vorwirft, sie bedrohten zusammen mit den Albanern die Souveränität Mazedoniens, heizt er die Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen im Land an.

    Verfassungskrise in Mazedonien

    Der mazedonische Staatspräsident Gjorge Ivanov versucht, einen demokratischen Machtwechsel im Land zu verhindern. Er weigert sich, den Sozialdemokraten den Auftrag zu Regierungsbildung zu erteilen, obwohl diese über eine klare Mehrheit im Parlament verfügen.

    Christoph Wüthrich

  • Noch haben die kleinen Velowerkstätten einen Marktanteil von 80 Prozent, dieser könnte sich dieser aber auf 50 Prozent reduzieren, fürchtet der Präsident des Schweizerischen Zweiradgewerbes.

    Die Migros dringt in den Velomarkt vor

    Fitnesscenter, Fastfoodketten, Onlinehandel – die Migros besetzt viele Geschäftsfelder. Nun verkauft die Detailhändlerin auch Velos: In Volketswil bei Zürich wurde die erste Filiale eröffnet, wo Velos verkauft und repariert werden. Zahlreiche weitere Läden sind geplant.

    Die kleinen Schweizer Velohändler sind alarmiert.

    Denise Schmutz

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Markus Hofmann