Ägypten versucht vergeblich Grenze zu schliessen

  • Freitag, 25. Januar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 25. Januar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 25. Januar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Ägypten gelingt es nicht, die Grenze zum Gazastreifen wieder zu schliessen.

Weitere Themen:

Die Bilanz nach 20 Monaten Romano Prodi fällt in Italien gemischt aus.

Rating-Agenturen wehren sich am WEF gegen den Vorwurf, an der Finanzkrise Schuld zu sein.

Der US-Wahlkampf erlaubt auch einen Blick auf die grosse Armut im reichsten Land der Welt.

Beiträge

  • Palästinenser wehren sich gegen Grenzschliessung

    Ägypten hat trotz des Einsatzes von Polizei und Armee die Grenze zum Gazastreifen nicht schliessen können. Mehrere tausend Palästinenser überrannten die Polizeisperren. Die das Küstengebiet beherrschende Hamas-Bewegung riss mit Planierraupen neue Löcher in Mauern und Zäune.

    Die Frage an Iren Meier: Weshalb dieser Widerstand der palästinensischen Bevölkerung?

    Simone Fatzer

  • Romano Prodi überlebte 20 Monate

    Gemischte Bilanz nach 20 Monaten Prodi

    Für die italienischen Parlamentswahlen 2006 holten die Linken Romano Prodi noch einmal zurück. Nach 618 Tagen Regierung Prodi fällt die Bilanz gemischt aus.

    Der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano hat nach dem Sturz von Ministerpräsident Prodi erste Konsultationen zur Lösung der Regierungskrise gestartet. Danach muss Napolitano entscheiden, ob er jemandem den Auftrag zur Bildung einer Übergangsregierung erteilen oder ob er direkt Neuwahlen ausschreiben soll.

    Rolf Pellegrini

  • Kritik an Rating-Agenturen wegen Finanzkrise

    In der US-Hypothekenkrise haben die Rating-Agenturen nach Ansicht führender Banker Fehler begangen. Sie forderten am Weltwirtschaftsforum WEF mehr Transparenz und eine einheitliche Regulierung.

    Rating-Agenturen bewerten die Bonität von Schuldnern und wirken so als Qualitätsprüfer auf den Finanzmärkten. Ihnen wird vorgeworfen, hochriskante Kreditpakete lange zu optimistisch benotet zu haben.

    Beat Soltermann

  • Anleger entscheiden bei Turbulenzen impulsiv

    Diese Börsenwoche ist nichts für Anleger mit schwachen Nerven: Nach dem Sturzflug der ersten Handelstage sind die internationalen Aktienmärkte mit einem eigentlichen Kursfeuerwerk auf Erholungskurs eingeschwenkt.

    Nun stehen die Aktienindizes etwa dort, wo sie vor dem Schwarzen Montag gestartet sind.

    Was geht einem Anleger durch den Kopf, wenn rund um ihn herum die Kurse verrückt spielen?

    Eveline Kobler

  • Gemeinsam gegen Lastwagen in den Alpen

    Den Kampf gegen die Lastwagen in den Alpen wollen die betroffenen Länder gemeinsam austragen.

    Die Vertreter aus der Alpenregion in Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz haben an einer Konferenz in Innsbruck zum Thema Schwerverkehr in den Alpen beschlossen, künftig koordiniert vorzugehen.

    Ein erster Schritt ist nun eine Resolution, die von den jeweiligen Zentralregierungen Massnahmen verlangt. Vorlage für das Papier war offensichtlich die schweizerische Verkehrspolitik.

    Alexander Grass

  • Abholzung des Amazonas-Regenwalds nimmt dramatisch zu

    In den vergangenen drei Monaten wurden im brasilianischen Amazonasbecken zwei bis vier Mal die Fläche des Kantons Zürich gerodet, mehr als je zuvor in einem Quartal. Schuld an dieser temporeichen Zerstörung ist unter anderem das Ethanol, das grüne Benzin.

    Ulrich Achermann

  • Anzeige gegen Deutschlands Altkanzler Schmidt

    Fernsehbilder des genüsslich in einem Hamburger Theater rauchenden früheren deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt und seiner Frau Loki haben eine Nichtraucher-Initiative auf den Plan gerufen. Diese hat das Ehepaar wegen Körperverletzung angezeigt.

    Doch der Nichtraucher-Verein wird eine Pleite erleiden. Denn laut Staatsanwaltschaft ist die Grenze von der Belästigung zur Körperverletzung durch den Zigarettenrauch der Schmidts nicht überschritten.

    Kolumnist Claus Menzel

  • John Edwards geht mit James Lowe auf Wahlkampf-Tour

    Der Wahlkampf in den USA erlaubt auch einen Blick auf die grosse Armut im reichsten Land der Welt. Der demokratische Kandidat John Edwards erzählt von James Lowe in seinen Wahlkampfreden als Beispiel dafür, wie dringend die Nation eine gerechtere Gesundheitsversorgung brauche.

    Lowe lebt im Bundesstaat Virginia. 50 Jahre konnte er wegen eines so genannten Wolfsrachens nicht sprechen. Und weil er keine Krankenkasse hatte, konnte er sich eine Operation schlicht nicht leisten.

    Peter Voegeli

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Monika Oettli