Afghanistan: Gehen ist schwieriger als kommen

  • Donnerstag, 28. Januar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 28. Januar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 28. Januar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

An der Afghanistan-Konferenz in London wird an einer Abzugsperspektive gearbeitet.

Weitere Themen:

Obama der Zweite: Der US-Präsident und seine Rede zur Lage der Nation.

Villepins Comeback: Der französische Ex-Premier wird in der Clearstream-Affäre frei gesprochen.

Tusks Rückzug: Polens Premier tritt nicht zur Präsidentenwahl an.

Beiträge

  • Afghanistan-Konferenz: Beschlüsse und keine Lösungen

    An der Afghanistan-Konferenz in London haben die Teilnehmerstaaten ein Massnahmenpaket vereinbart. Doch was nach Entschlusskraft und Vorwärtsstrategie klingt, ist im Grunde das Eingeständnis, dass man bisher wenig erreicht hat.

    Zwar spricht noch niemand offen von einer Exit-Strategie, vom Abzug des Westens aus Afghanistan, doch genau das ist das Ziel.

    Fredy Gsteiger

  • Was Schweizer Hilfe in Afghanistan bewirkt

    Die Wende zum Bessern soll in Afghanistan auch über den zivilen Wiederaufbau gelingen. Auch die Schweiz engagiert sich.

    «Wir arbeiten in der ländlichen Entwicklung und sind im Aufbau staatlicher Institutionen tätig», sagte Marie-Thérèse Karlen, Vize-Chefin der für Entwicklung Zusammenarbeit des Bundes  in Kabul.

    Hans Ineichen

  • Obama bemüht sich um Popularität

    Der Wahlkämpfer Barack Obama ist zurück. In seinem ersten Bericht zur Lage der Nation gab sich der US-Präsident volksnah und kampfeslustig. Denn die Stimmung in den USA ist schlecht.

    Die Lage der Nation 2010 ist ernst: Die Arbeitslosigkeit liegt bei zehn Prozent, die Menschen sind verärgert über die Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik.

    USA-Korrespondent Peter Voegeli hat den USA den Puls genommen. Ausserhalb Washingtons, in Dillon, South Carolina, jenem kleinen Städtchen, das bei der ersten grossen Rede von Barack Obama vor einem Jahr eine so grosse Rolle gespielt hatte.

    Peter Voegeli

  • Freispruch und Neustart für Villepin

    Es war ein Duell der politischen Giganten: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hoffte auf das Ende der Karriere seines Rivalen Dominique de Villepin. Er war überzeugt davon, dass Villepin hinter einer Rufmordkampagne steckt, die ihn und andere Politiker kalt stellen sollte.

    Doch das Gericht entschied anders und sprach Villepin frei. Jetzt bereitet der frühere Premier sein Comeback vor.

    Ruedi Mäder

  • Tusk will nicht polnischer Präsident werden

    Der polnische Regierungschef Donald Tusk will nicht Präsident werden. Mit dieser Ankündigung hat er die Polinnen und Polen völlig überrascht. Der beliebte Politiker hätte gute Siegeschancen gehabt.

    Tusk, der Chef der liberalen Bürgerplattform, will sich auf das Amt des Premierministers konzentrieren. Er glaubt, so mehr Einfluss auf die Entwicklung des Landes nehmen zu können.

    Marc Lehmann

  • Bill Clinton fordert am WEF Hilfe für Haiti

    Auch das WEF in Davos will sich um Haiti kümmern. Klaus Schwab kündete bei der Eröffnung eine Initiative für das zerstörte Land an.

    Bill Clinton, Ex-Präsident der USA und Sonderbeauftragter der Uno für Haiti, forderte die Vertreter der Wirtschaft dazu auf, rasch und intensiv in die haitianische Wirtschaft zu investieren.

    Franco Battel

  • Ende in Sicht bei der Neat-Baustalle am Gotthard

    Auf der Neat-Baustelle am Gotthard sind 95 Prozent der Länge ausgebrochen, nur noch vier Kilometer fehlen. Doch wenn langsam Licht am Ende des Tunnels absehbar wird, sehen gewisse Leute schwarz: Tunnelbauer am Gotthard sind auf dem Absprung, schon Monate vor dem Durchschlag.

    Ende Jahr soll es zum Hauptdurchschlag kommen. Damit rückt nicht nur das Ende der Arbeiten näher, sondern auch das Ende der Anstellungen der Tunnelbauer am Gotthard.

    Alexander Grass

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Marcel Jegge